Buchmesse in Frankfurt – erste Eindrücke

Buchmesse in Frankfurt – erste Eindrücke

Ja, wirklich erste Eindrücke, denn ich war das erste Mal bei der Buchmesse. Und hatte kein Fotografiergerät mit … Newbie halt 😉

Erste Eindrücke

Erst einmal bin ich mit großen Augen durch die Gänge geschlendert und habe gestaunt, was da alles angeboten wird: Verlage über Verlage boten Neuerscheinungen dar – gut, das erwartet man ja. Aber war Ihnen klar (also, das geht jetzt an die Normal-Leserinnen und -Leser; Buchhändlerinnen & Co können das überlesen!), dass sich dort auch die Anbieter für „leere“ Bücher tummeln? (Also Notizbücher …) Oder solche für die Buchherstellung? Außerdem gibt es Stände, die sich auf E-Books spezialisiert haben – da sieht man dann auch nicht viel 😉 Dann gibt es die Hallen für ausländische Verlage – thailändisch, japanisch, polnisch, spanisch, malaiisch, arabisch, um nur ein paar Sprachen zu nennen, die mir im Vorbeigehen auffielen. Ach ja, einen Stand mit tibetischer Literatur gab es auch – die Schriftzeichen sind ja sehr markant:

Om Mani Padme Hum mantra
Das „Om mani padme hum“ als Beispiel für tibetische Schrift. Bild von Christopher J. Fynn aus den Wikicommons zu Tibetischer Schrift

Mein Treiben auf der Buchmesse

Ziel war es ja, möglichst viele spannende Bücher zu sehen und mich als Literaturbloggerin zu zeigen. Also habe ich bei den Ständen, deren Bücher mir gefielen, angefragt, wie das denn mit Buchbloggerinnen gehandhabt wird. Entweder wurde ich dann an die Presseleute verwiesen oder ich konnte meine Visitenkarte hinterlegen, mit der Zusicherung, diese werde an die Presseabteilung weitergereicht und ich würde von ihnen hören. Das heißt, dass ich über Neuerscheinungen frühzeitig informiert werde und bei Interesse ein Rezensionsexemlar bekomme. An Lesestoff für die Leselust wird es also nicht mangeln. Spannend waren für mich einige Verlage, die nicht so im Rampenlicht stehen – v. a. unter den österreichischen Verlagen habe ich manches Schmankerl entdeckt, auch dank meiner zeitweiligen Begleitung von der Buchhandlung Baudach.

Fürs erste habe ich jedenfalls einen Riesenpacken Papier nach Hause geschleppt – jede Menge Verlagsprogramme. Besonders die solcher Verlage, die sowohl Belletristik als auch Sachbücher anbieten, denn Sachbücher, gerade zu historischen Themen sind für mich als Germanistin und Historikerin von großem Interesse. Und ich bin gespannt, von wem ich nach der Messe was hören oder lesen werde. Ein paar Rezensionsexemplare habe ich auch mitbekommen – u. a. für den Abend mit Neuerscheinungen in der Buchhandlung Baudach am 24.10. (s. Kalender)

A propos Rampenlicht: Am Stand vom Fischer-Verlag war zeitweise kein Durchkommen, weil da ständig Leute mit Kameras rumstanden und das Regal mit den Büchern der frisch gekürten Nobelpreisträgerin Alice Munro ins Visier nahmen.

Für meine Seminartätigkeit in Sachen Internetrecherche habe ich übrigens auch Input bekommen – gerade für Lehrerinnen gibt es spannenden Angebote, nicht nur bei den Schulbuchverlagen.

Fazit

Ein Tag Buchmesse ist superanstrengend und zu wenig, wenn man mehr machen will, als Verlage abzuklappern, um sich vorzustellen. So habe ich kaum eine Lesung gehört und wenn dann nur ausschnittsweise, und auch Autorinnen im Gespräch oder andere „Events“ haben ohne meine Gegenwart stattgefunden. Wenn ich nächstes Jahr hinfahre, kann ich hoffentlich auch ein bisschen Rahmenprogramm erleben. Und hinfahren werde ich – Buchmesse ist toll!

Wenn Sie jetzt Lust bekommen haben: Am Wochenende ist die Messe für Privatbesucher göfffnet. Die Tageskarte (inkl. ÖPNV!) kostet 17,- €, das Ticket fürs ganze Wochenende 24,- €.

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