Openbare Bibliotheek Amsterdam (OBA) – ein kurzer Besuch dort

Eigentlich wollte ich mir  “Nemo” anschauen, das Wissenschaftsmuseum in Amsterdam in dem beeindruckenden Bau von Renzo Piano. Doch dann kam ich an der OBA (Openbare Bibliotheek Amsterdam) vorbei – an einem Sonntag – und sie war offen 🙂

OBA Amsterdam Öffnungszeiten

Öffnungszeiten der OBA

Sie können sich vorstellen, dass ich schneller drin war, als man “Buch” sagen kann.

Der erste Eindruck: Die OBA ist hell, großzügig und freundlich. Neben Rolltreppen und Aufzügen gibt es auch Treppen, die die sechs Etagen miteinander verbinden.

OBA Orientierungsplan

Übersicht über Etagen der OBA – wo finde ich was?

Die Aufteilung isst überall ähnlich: In der Nähe der Rolltreppen ist ein Tisch mit den Verbuchungsautomaten – Ausleihe, Verlängerung und Rückgabe sind hier möglich. Daneben ist bei den Arbeitsplätzen, die um ein “Loch” angeordnet sind, auch der Platz für die Bibliotheksangestellten – Fragen werden schnell und freundlich beantwortet (okay, ich hatte nur wegen der Fotgrafiererlaubnis gefragt …). Weiterlesen

Kölner Leselust abonnieren – so geht’s

Besser spät als nie: Sie können nun die Kölner Leselust abonnieren 🙂 Es ist ein E-Mail-Abonnenment. Sie finden das Kästchen zum Anklicken am Ende des Kommentarkastens unter jedem Beitrag:

Kölner Leselust abonnieren

Hier fürs Abonnieren klicken, bitte.

Sie bekommen dann per Mail diese Nachricht:

Abonnieren Kölner Leselust Mail zur Begrüßung

Hilfestellung für die Verwaltung inklusive

Wenn es einen neuen Beitrag gibt, erhalten Sie eine solche Mail:

Kölner Leselust abonnieren Beitragsmail

Da, wo jetzt der Cursor steht, ist der Text des Beitrags – am Ende finden Sie die Schlagwörter, das Datum , die Autorin usw. und ganz am Ende eben diesen Service-Teil 😉

So, und jetzt sind Sie dran – wenn Sie, ohne selber nachgucken zu müssen, wissen wollen, was sich hier so tut, können Sie die Kölner Leselust abonnieren. Diesen Service verdanken Sie und ich dem Kommentar von Monerl beim “Zufallsbuch #1“-Beitrag. Vielen Dank für die Anregung, Monerl!

Zufallsbuch #1: Der alte Garten von Marie Luise Kaschnitz

  • Kerstin Herbert Zufallsbuchgenerator LogoKerstin Herbert hat auf ihrem Blog in diesem Monat ein spannendes Projekt: Den Buch-Zufallsgenerator. Jeden Sonntag nennt sie eine Regalposition und das dort gefundene Buch sollen die, die mitmachen, dann vorstellen. Zufallsbuch #1 hat die Position “3. Regalreihe, 28. Buch“. Meine Frage lautet ja dann: Welches Regal …?
  • Eins der drei großen im Wohnzimmer mit den Büchern in zwei Reihen?
  • Eins der drei im Keller?
  • Das im Flur?
  • Oder eins der drei im Arbeitszimmer?

(Die rein fachbuchmäßig ausgelegten Buchregale meines Mannes lasse ich mal außen vor.)

Schwierig. Ich habe eins im Wohnzimmer gewählt, in dem genug Bücher in der ersten Reihe stehen und so wurde es: Marie Luise Kaschnitz, Der alte Garten.

Kerstin Herbert hat zum Zufallsbuch #1 auch ein paar Fragen:

  1. Worum geht es in dem Buch?
  2. Hast du das Buch schon gelesen? (Wenn ja, fandest du es? Wenn nein, warum nicht?)
  3. Wie hat das Buch den Weg in dein Regal gefunden?
  4. Wie lauten der erste und der letzte Satz?
  5. Wie viele Bücher umfasst deine Bibliothek insgesamt?

Zu Frage 1: Es nennt sich Märchen, ist auch eine Art Kinder-Entwicklungsroman und öko ist es außerdem 😉 : Zwei Kinder geraten in dem alten Garten in die unterirdischen Gefilde und bekommen mit, wie was im Garten lebt und wächst. Ihre Einstellung iat am Ende anders als am Anfang. Ist eine nüchterne Beschreibung eines sehr poetischen Buchs. Ich erinnere mich besonders an eine Szene am Anfang, als die geschrumpften Kinder den Weg durch eine Tulpenzwiebel versperrt sehen. Mit ihrer Kenntnis um die Schichten einer Zwiebel beginnen sie, die Schichten abzutragen, um so das Hindernis zu beseitigen – bis ihnen die Tulpenzwiebel klar macht, dass das weh tut. Märchen, ich sagte es 😉

Und damit bin ich bei Frage zwei: Ja, ich habe es gelesen und fand es wunderschön. Marie Luise Kaschnitz hat eine sehr poetische Sprache.

Zufallsbuch Der alte Garten Marie Luise Kaschnitz

zart gezeichnete Pflanzen und Tiere aus “Der alte Garten” von Marie Luise Kaschnitz – A. L. 1983

Zu Frage 3: Das weiß ich nicht mehr genau, aber es war noch zu Schulzeiten, vor 1983. Ich habe es damals meinem Mann geliehen und er hat mir ein Bild dazu gezeichnet (so haben wir das Jahre lang gemacht: Wenn wir voneinander Bücher liehen, lag bei der Rückgabe ein passenden selbst gemaltes Bild drin).

Frage 4:

Das Buch beginnt mit:

Mitten in der großen Stadt liegt ein sehr alter Garten. (S. 7)

Und es endet:

Aber das sagen alle Mütter, obwohl sie es im Grunde besser wissen (S. 183)

Zu Frage 5, die der Aufgabe beigegeben ist: Wie viel Bücher umfasst die eigene Bibliothek? Also im Wohnzimmer sind es rund 1200, im Keller rund 700, im Flur so 150, und im Arbeitszimmer 490. Macht in Summa: 2540 – so round about. Die, die darauf warten, in den offenen Bücherschrank zu wnadern habe ich jetzt nicht mitgezählt.

Marie Luise Kaschnitz: Der alte Garten. Ein Märchen, suhrkamp taschenbuch, Lizenzausgabe des Claasen Verlages, Düsseldorf, 1975.

“Buchstaben statt Noten” in der Kölner Philharmonie

Noch bis Mitte Februar läuft die kleine Ausstellung über “Musik(er)Romane” auf der Galerie in der Kölner Philharmonie. In den Virtrinen liegen bekannte neben unbekannteren Romanen und Erzählungen, die Musik oder Musikerinnen zum Thema haben.

Kölner Philharmonie Foyer

Das Foyer der Kölner Philharmonie von oben – auf der rechten Seite stehen bei Ausstellungen die Vitrinen. Foto: Guido Erbring, von der Kölner Philharmonie zur Verfügung gestellt

Zum einen die Bücher, die auf echte Vorbilder zurükgriefen wie die Erzählung “Der Verfolger” von von Julio Cortázar, bei dem der Saxophonist Johnny Carter im Mittelpunkt steht. Oder von Irene Dische “Ein fremdes Gefühl” – Ludwig van Beethoven und die Diabelli-Variationen sind hier das Thema.

Sowohl historische Figuren als auch fiktionale sind die Protagonisten bei Helmut Krausers “Melodien” – von Castiglio bis ins 20. Jahrhundert sind Menschen auf der Suche nach der Stimme Gottes.

Rein fiktionale Musikerinnen kommen auch vor, wie “Die Klavierspielerin” von Elfriede Jelinek”.

Auch ein paar Kinderbücher sind da – für mich leider keine alten Bekannten. 😉 Kunstmärchen von Heinrich Seidel – “Das Zauberklavier und andere Märchen” – und auch ein Buch aus der DDR  – “Der kleine Trompeter und sein Freund” von Fritz Weineck – habe ich da entdeckt.

Thomas Mann Doktor Faustus 1947

So sah die Erstausgabe von Thmas Manns “Dr. Faustus” aus, „Foto Wikipedia H.-P.Haack“

Die berühmtesten: Thomas und Klaus Mann sind mit “Dr. Faustus” und “Symphonie Pethétique” natürlich auch vertreten. Ebenso Patrick Süskinds “Der Kontrabaß”.

Für den begrenzten Raum, den die Galerie in der Kölner Philharmonie bietet, ist die Auswahl sehr vielfältig und bunt. In den Vitrinen liegen neben den Büchern und kurzen Infozetteln zu Inhalt und Autorin auch weitere Gegenstände, z. B. CD-Hüllen mit zu den Texten gehörednen Musikstücken oder kleine Gegenstände. Die Ausstellung hat genau das Format, das in der Pause eines Konzertes in der Kölner Philharmonie zu bewältigen ist.

Ach ja, am Treppenaufgang zur Galerie hängt der Aufmacher: Ein großes, an ein Reclam-Heft erinnerndes Titelblatt und ein Einführungstext. Das fand ich so einladend, dass ich mir die Ausstellung angeguckt habe 😉

Die Ausstellung ist nur während eines Konzertbesuches in der Kölner Philharmonie zu besichtigen.

Ha, ein Nachtrag: Kurator der Ausstellung ist Stefan Fricke.

Emily Brontë – 1818-1848

Dieses Jahr gibt es zu Emily Brontë gleich zwei Gedenktage: Ihren Geburtstag am 30.7.1818 und ihren Todestag am 19.12.18148. Viele kennen wohl ihren Roman “Wuthering Heights”/”Sturmhöhe”. Dieser Roman hat ja auch seine Spuren in der Popmusik hinterlassen 😉

Aber wussten Sie, dass Emily Brontë zusammen mit ihren Schwestern auch Gedichte veröffentlicht hat? Auch sie erschienen unter den männlichen Pseudonymen Curris, Ellis und Acton Bell – die Initialen der Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë blieben hier erhalten. Dem Zeitgeschmack entsprechend handelt es sich dabei um längere poetische Texte – nicht so ganz einfach zu lesen und zu verstehen. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mich dieser von mir nicht sooo geschätzten Brontë-Schwester zu widmen (Wutehring Heights ist so gar nicht mein Genre …). Das bedeutet folgende Lektüreschwerpunkte, an denen Sie teilhaben können:

  • Biographisches – explizit zu Emily Brontë
  • erneuter Lektüre-Versuch von “Wuthering Heights”
  • Gedichte von Emily Brontë in “Hauptsache Lyrik”, teils einfach so reingestellt, teils mit Gedanken zum Text
  • evtl. auch was zu den Fantasiegeschichten der jungen Brontë-Geschwister – mal sehen

Ich freu mich auf Ihre Begleitung.

Nun doch – Affiliate-Links auf der Leselust

Sie erinnern sich? Ende 2017 schrieb ich über “Werbung” hier auf der Leselust und wies Sie darauf hin, dass es bei mir keine Affiliate-Links gebe. Dabei skizzierte ich meinen Traum eines Affiliate-Link-Programms: Wichtigstes Kriterium ist mir die Einbindung von Buchhandlungen. Sowas habe ich nun gefunden und ein paar Links bereits gesetzt.

Und so sieht das aus:

Affiliate-Link bei KL

So können Sie direkt bei einer Buchhandlung Ihrer Wahl bestellen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, solche Affiliate-Links gefälliger oder auffälliger zu gestalten – da werde ich noch ein bisschen rumprobieren. Sie werden sie aber immer am Ende eines Beitrags finden.

Mit der Formulierung “Bei Ihrer Buchhandlung” soll deutlich werden, dass ich Sie hier nicht zu Amazon oder einem ähnlichen Riesen weiterleite. Zur Zeit (Januar 2018) sind bei LChoice* rund 500 Buchhandlungen beteiligt – aus ganz Deutschland. Es ist also möglich, dass Ihre bevorzugte Buchhandlung nicht dabei ist – aber mit großer Wahrscheinlichkeit eine andere in Ihrer Nähe, so dass Sie Ihre Bestellung bequem abholen können. Wenn “Ihre” Buchhandlung dabei ist – umso besser 🙂

Anmeldung für die Nutzung des Affiliate-Links

Wie in Online-Shops üblich: Sie müssen sich bei LChoice anmelden.

Anmeldun bei LChoice Buchhandlung wählen, Affiliate-Links

Da LChoice in München sitzt, ist eine Buchhandlung von dort voreingestellt. Mit dem Eintippen von Ortsnamen z. B. kommen in einem Dropdown-Menu die Namen der Buchhandlungen in der Umgebung und man kann die geeignete auswählen.

Sobald man die AGB und Widerrufsbelehrung akzeptiert und auf “anmelden” geklickt hat, kann man auswählen, ob man das Buch abholen will, Vorkasse lesiten will usw. – das sind die “Kontoeinstellungen”, die jede und jeder individuell einrichten kann. Bei erneutem Einloggen werden Ihnen diese Einstellungen vorgeschlagen – Sie könnnen aber bei jedem Kauf neu entscheiden. Wenn Sie also unterwegs sind und die Buchhandlung wechseln wollen – kein Problem. Ich habe auch keine Buchhandlung vorgegeben, bei der Sie kaufen müssen (hätte ich tun können) – mein Ziel ist es, dass Sie die Buchhandlung in Ihrer Nähe unterstützen können, indem Sie dort kaufen.

Multi-Kauf-Buttons

Wenn Sie bei einen solchen Affiliate-Link hier auf der Leselust klicken, bekommen Sie häufig nicht nur den Titel angezeigt, dessen Rezension Sie gerade gelesen haben, sondern mehrere, z. B. auch solche, die Sie unter “Related Posts” unterhalb des Beitrags finden können. Das sind die so genannten “Multi-Kauf-Buttons” – hier können mehrere Titel hinterlegt werden. Ich fasse unter solchen Multi-Kauf-Buttons Titel zusammen, die unter einem Aspekt zusammengehören. So habe ich eine Liste mit Titeln, deren Autorinnen meine Netzwerkkolleginnen aus dem Texttreff sind – das ist eine eher bunte Mischung von Büchern, nach Autorinnennamen alphabetisch sortiert. Wenn manche Titel doppelt vorkommen, handelt es sich um verschiedene Formate – Hardcover, Paperback oder E-Book. So können Sie bei mir dann auch Listen von Gedichtbänden finden, oder Titel die thematisch zusammengehören wie solche zu “beloved Jane”.

So nach und nach werde ich meine Rezensionen mit diesen Afflilate-Links versehen.Sie erhalten so die möglichkeit, nach einer Rezension direkt tätig zu werden – und ich erhalte für meine Arbeit ein kleines Entgelt.

*Ein solcher Link auf eine gewinnorientierte Seite gilt als Werbung. Nähere Infos hier.

Leserückblick 2017

Leserückblick 2017 in Zahlen

2017 gingen meine Zugriffszahlen nach oben und zwar nicht wenig. Seit Mai 2013 gbt es ja meinen Blog und so sehen die Leserzahlen seit 2014 (also immer die vollen 12 Monate) aus:

Leserückblick 2017 Besucherzahlen

Nach einer langsamen Steigerung ging es in der Kölner Leselust 2017 so richtig los

“Seitenaufrufe” zeigt an, dass viele sich nicht mit einer Seite meines Blogs begnügten, sondern rumstöberten 🙂

 

Mein Lesejahr 2017 stand ja im Zeichen von Jane Austen – meine Blogreihe “beloved Jane” zu ihrem 200. Todestag im Juni 2017 nimmt deshalb in der Reihe aller Beiträge mit gut 33 % einen recht hohen Anteil an; es sind über viele Sparten verteilt 28 Blogbeiträge. Zeitlich verteilen sie sich von Februar bis November  2017 so über mein Blog:

Jahresrückblick 2017 Blogreihe beloved Jane

In den Sommermonaten stieg die Zahl der Beiträge – rund um Jane Austens Todestag im Juni 2017

Da in diesem Jahr ein Adventskalender mit 24 “Türchen” dabei war, nimmt auch dieser einen ähnlich hohen Wert ein – er ist genauso hoch wie “Allgemeines”:

Leserückblick 2017 alle Kategorien

Hier sehen Sie alle Beiträge von 2017 in der Kölner Leselsut nach Kategorien

 

 

Unter “Hauptsache Lyrik” fanden sich dieses Jahr wieder viele Gedichte – u. a. auch zwei von Eugenie Marlitt, der Autorin von Gartenlaube-Romanen aus dem 19. Jahrhundert, deren 130. Todestag ich im Juni gewürdigt habe. Vier der 14 Beiträge meiner Lyrik-Ecke waren keine Gedichte. Ich habe übrigens den Eindruck gewonnen, dass “Hauptsache Lyrik” inzwischen für manche eine Fundgrube für Gedichte geworden ist – die Treffer dieser Rubrik liegen in der Statistik gern weit oben.

Rezensionen 2017

Ziehe ich also die Artikel ab, die zu “Allgemeines”, “Hauptsache Lyrik” und “Advent” gehören, bleiben für 2017 52 Rezensionen übrig – deutlich weniger als 50 % aller Texte. Das mag mit daran liegen, dass ich in diesem Jahr beschlossen habe, keine Rezensionsexemplare mehr anzunehmen, um ohne den Erwartungsdruck – den ich  mir zum Teil ja auch selbst mache -, schreiben zu können, dass innerhalb einer bestimmten Zeit eine Rezension zu erscheinen habe. Bisher hatte ich immer einen Schwerpunkt bei den Sachbüchern – durch die Blogreihe “beloved Jane” hat sich das im letzten Jahr in Richtung “Historisches” verschoben:

Leserückblick 2017 Rezensionen Belletristik

Der rote Block für Historisches ist wirklich groß, nicht wahr?

 

Neu in meinem Blog ist seit diesem Jahr 2017 die Seite “Rezensionsliste“, auf der ich jeden Monat die neu hinzugekommenen Rezenionen eintrage – alphabetisch nach Autorinnennamen sortiert und nur unterschieden mit einem “S”, wenn es sich um ein Sachbuch handelt – eine weitere Einladung zum Stöbern auf meinem Blog für Sie.

Und so sieht die Verteilung von Rezensionen aus, wenn ich nur nach Sachbüchern und Belletristik unterscheide:

Leserückblick 2017 Aufteilung Rezensionen ahc Sachbuch und Belletristik

70 % Belletristik – und Jane Austen ist schuld 😉

 

 

 

 

 

 

Meine Lesehighlights 2017

Ich glaube, um meiner Leselust für 2017 gerecht werden zu können, muss ich in beiden Kategorien – Belletristik und Sachbuch – jeweils zwei Titel nennen, einmal immer auch zu “beloved Jane”:

Belletristik:

Sachbuch

Ausblick auf 2018

Was sich ja in letzter Zeit schon angedeutet hat: Ich werde noch weniger als bisher die ganz aktuellen Neuerscheinungen besprechen. Dafür werden sicher ein paar weitere Schätzchen der Backlists auftauchen – mögliche Quellen: Meine eigenes Regal, die Bibliotheken und natürlich “meine” Buchhandlung*.

Was das Verhältnis “Sachbücher – Belletristik” angeht, mag ich keine Prognose stellen – kann mir aber vorstellen, dass der Anteil an Sachbüchern wieder steigt.

So sehr ich Jane Austen liebe – die Nachfolgebücher usw. konnte ich nach einer Weile nicht mehr sehen. Es gibt also Restbestände zu “beloved Jane”; schließlich sollen die Bücher nicht schlecht besprochen werden, nur weil ich zu viele derselben Art gelesen habe. Die eine oder andere Besprechun gzu “beloved Jane” steht also noch zu erwarten.

*Da ich hier auf eine Buchhandlung verlinke, gilt das als Werbung: nähere Infos hier.

Kölner Leselust und Werbung …

Kölner Leselust LogoNein, keine Sorge – Sie werden auf der Kölner Leselust auch in Zukunft von Werbebannern und ähnlich auftretender Werbung verschont. Aber trotzdem finden Sie bei mir Werbung. In der Buchbloggerszene ist die Frage nach der Kennzeichnung von Werbung ausführlich diskutiert worden, z. B. von Simone Belack vom Leselurch . Um auf der sicheren Seite zu sein, weisen nun viele Menschen mit Blogs Werbung nach, auch wenn es sich im „normalen“ Sprachgebrauch nicht um solche handelt. Werbung ist eine – auch nur mittelbare – Förderung von Verkauf etc. -, auch wenn ich als “Linkgeberin” gar nichts davon habe.

Wo gibt es Werbung auf der Kölner Leselust?

  • Wenn ich auf „meine“ Buchhandlung verweise – auch wenn Sie nie nach Köln-Dellbrück kommen, um dort einzukaufen.
  • Wenn ich auf eine Verlagsseite verweise.

Ich hoffe mal, dass Verweise auf die Stadtbibliothek Köln nicht als Werbung gelten – schließlich ist eine so lebensnotwendige Einrichtung wie eine Bibliothek normalerweise nichts, womit man Geld verdient; im Gegenteil – die Städte müssen da zubuttern.

Die Verweise auf „meine“ Buchhandlung als Werbung zu betrachten, leuchtet mir ein. Ich find die Buchhandlung gut und find es auch nicht schlimm, wenn da noch mehr Leute ihre Bücher einkaufen.

Die Verweise auf die Verlage ebenso zu sehen, fällt mir schon etwas schwerer. Natürlich sind Verlage am Verkauf ihrer Bücher interessiert, aber die meisten Menschen kaufen nicht direkt beim Verlag ein (wie gut das geht, ist eh‘ von Verlag zu Verlag unterschiedlich – manche haben Online-Shps, manche  nicht); meine Links sind eher dafür gedacht, dass Sie dort gesammelt Informationen zu einem Titel (Inhaltsangaben, Infos zur Autorin, ggf. weitere Rezensionen) bekommen können, auch Infos über die unterschiedlichen Publikationsformate, z. B. Außerdem sind Links auf Verlage meine Art, eben nicht auf Amazon verweisen zu müssen, wo solche Angaben ja auch zu finden sind. Amazon gehört zu den Unternehmen, die ich weitestgehend boykottiere; wenn ich mich richtig erinnere, finden sich unter den über 320 Rezensionen in diesem Blog zwei Titel, die im Zusammenhang mit Amazon stehen; in beiden Fällen Publikationen aus deren Verlag. Für Amazon Werbung zu machen, ist für mich indiskutabel.

Wie kennzeichne ich Werbung auf der Kölner Leselust?

Mein Button zu Werbung auf der Kölner Leselsut

So sieht mein Hinweis dann aus

Ich werde, nach und nach, bei den alten Beiträgen ein Logo „Werbung“ neben die Links setzen; bei neuen Beiträgen geht das natürlich jetzt schon in den Normalbetrieb. Außerdem werde ich immer auf diesen Beitrag hier verweisen, um klar zu machen, dass ich mit dieser „Werbung“ kein Geld verdiene. Bis Oktober 2017 habe ich ja noch Rezensionsexemplare angenommen – das war der einzige Vorteil, der mir aus der Buchbloggerei erwachsen ist. Und das habe ich ja inzwischen auch aufgegeben.

Insgesamt verdiene ich an meinem Blog keinen Cent. Nicht weil ich das nicht möchte, sondern nur, weil es bisher nichts gegeben hat, das meinem Anspruch an „Einnahmen durch Werbung“ entsprochen hat. Mein Ideal ist ein Affiliate-Angebot, das die Buchhandlungen mit einbezieht. Wenn es das gibt, werde ich auch solche Links setzen – und Sie können dann über mein Blog in Ihrer Buchhandlung direkt bestellen. So soll es sein und nicht anders. Bis das so weit ist, wird es wohl noch was dauern.

Affiliate-Program heißt, dass Sie über einen Button auf meiner Site direkt einkaufen können – sei es jetzt durch einen Link direkt bei einem der besprochenen Titel oder in der Sidebar, dann unabhängig von der einzelnen Rezension. Als Vermittlungsprovision gibt es dann ein paar Cent pro Einkauf für mich. Besser: Gäbe es, wenn ich so was hätte. Bei vielen anderen Bloggerinnen werden Sie solche Links finden. Schließlich ist ein Blog oft aus Liebhaberei entstanden – Arbeit macht es aber auch. Und Kosten entstehen oft ebenfalls.

Ich hab übrigens einige Beiträge jetzt gelöscht – das waren die Ankündigungen zu Veranstaltungen vor mehreren Jahren.

Beitrag aktualisiert am 28.12.2017.