200 Jahre west-östlicher Diwan – eine Ankündigung

200 Jahre west-östlicher Diwan – eine Ankündigung

Na, das ist doch ein Fall für „Hauptsache Lyrik“ – der Gedichtband „West-östlicher Diwan“ von Johann Wolfgang von Goethe wird 200 Jahre alt! Als ich das letzte Woche klar bekam, hab ich sofort ein Gedicht daraus rausgeschickt ;-). Aber dabei soll’s nicht bleiben – bis zum Jahresende werde ich jeden Monat ein Beispiel aus dieser Gedichtsammlung zitieren. Ich werde es nicht schaffen, alle 12 Bücher zu berücksichtigen. Ich hoffe, Sie haben trotzdem Freude daran. Stichwort zum Suchen: „200 Jahre west-östlicher Diwan“.

Hübsch finde ich ja das Selbstverständnis des Dichters: Auf dem Titelblatt heißt es einfach nur “ von Goethe“:

Titelblatt des bandes "West-östlicher Diwan" von Goethe von 1819 - auf Deutsch und Arabisch
Der Titel auf Deutsch und Arabisch „Wikimedia: Foto H.-P.Haack“ (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Goethe_1819_West-östlicher_Divan.jpg), „Goethe 1819 West-östlicher Divan“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Inspiration für die Gedichtsammlung war die Übertragung der Dichtungen von Hafis durch den Diplomaten und Begründer der Orientalistik Freiherr Joseph von Hammer-Purgstall, die Goethe 1814 in die Hand bekam. Außerdem tauschte er sich über die Gedichte mit Marianne von Willemer aus – eine junge Frau, in die er mal wieder schwer verliebt war. Von ihr sind ebenfalls Texte im west-östlichen Diwan zu finden – eine absolute Rarität bei Goethes Werk. Er hat es aber nicht selber bekannt gemacht …

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