Der stumme Tod von Volker Kutscher

Volker Kutscher fiel  mir mit dem zweiten Teil seiner Reihe über seinen kölschen Komissar Gereon Rath im Berlin der Jahre 1929 bis – zur Zeit – 1935 quasi vor die Füße. Sie wissen schon: Bücherschrank ;-). Den ersten Band – „Der nasse Fisch“ – hatte ich nicht gelesen, aber im Podcast von „Eine Stunde History“

Das Blaue Buch von Erich Kästner

Das wollte ich haben – Erich Kästner hat während des Krieges Tagebuch geschrieben und mich interessierte, wie er das Geschehen damals wahrgenommen hat. Erst mal Äußerlichkeiten zum blauen Buch von Erich Kästner Sven Hanuschek hat den Kriegstagebüchern eine ausführliche Einleitung vorangestellt – das ist auch gut so. Denn wie es beim Tagebuchsschreiben so ist: Erklärungen

War Requiem von Benjamin Britten – Gedichte von Wilfred Owen

Das War Requiem von Benjamin Britten wurde (und wird!) in einer internationalen Besetzung in Köln, Breslau und morgen, am 10.4., in Berlin aufgeführt. Wer nicht selbst zur Aufführung kann, hat die Möglichkeit, die Aufführung am Dienstag in der Digital Concert Hall zu verfolgen. Das besondere an dieser Aufführungsserie ist nicht die Internationalität – die ist

Lion Feuchtwanger von Andreas Heusler

Vor allem die deutschen Juden werden mit einzigartiger Systematik und atemberaubender Präzision zu rechtlosen Parias herabgewürdigt. (S.212) Diese Formulierung aus dem ersten Absatz des Kapitels über das Jahr 1933 ist ein gutes Beispiel für den Stil von Andreas Heusler – er kann die Dinge auf den Punkt bringen. In seiner Biografie über Lion Feuchtwanger folgt

Der letzte Kampf von Cornelius Ryan

Dieses Buch des ehemaligen Kriegsberichterstatters Cornelius Ryan erschien erstmals 1966 – zum 70. Jahrestag des Kriegsendes 1945 hat der Theiss-Verlag eine, ich könnte schon sagen, kommentierte, Neuauflage herausgebracht. „Kommentiert“, weil dem eigentlichen Text Ryans ein Vowort von Johannes Hürter vorangestellt ist, in dem er die Erzählung Ryans auf ihre Zeitgebundenheit hin analysiert – 1966, Kalter