Die tausend Herbste des Jacob de Zoet von David Mitchell

Ein 700-Seiten-Schmöker mit Karl-May-Qualitäten … Kein Spaß: Es gibt einen Erzählstrang, der an Mays Münchmeyer-Romane erinnert – mit geheimnisvollen Räumen, Verschwörung und äußerst entschlossenen Bösewichten. Und wer weiß, wie sehr ich Karl May schätze, weiß auch, dass die Bemerkung keine Abwertung ist! David Mitchell hat hier ein opulentes Werk geschaffen, gespickt mit historischen Einzelheiten, mit

Timothée de Fombelle: Vango. Zwischen Himmel und Erde

Ja, ein Jugendbuch. Ich liebe Jugendbücher. Unter anderen … Hier geht es um einen Jungen ohne Herkunft. Ein Junge, später ein junger Mann, der verfolgt wird. Wer die Alex-Rider-Bücher von Anthony Horowitz kennt, wird das Muster erkennen – ohne eigenes Wissen gerät ein Mensch in gefährliche Situationen und entkommt mittels Fähigkeiten, die das Normale übersteigen,

Jill Paton Walsh: The Attenbury Emeralds

Peters erster Fall! Zwar nicht von seiner Erfinderin, aber von Jill Paton Walsh, die bereits den unvollendeten Peter-Wimsey-Roman „Thrones, Dominations“ (deutsch: „In feiner Gesellschaft“),  von Dorothy L. Sayers beendet hat und anhand von Texten, die Sayers im Krieg veröffentlichte, einen eigenen Peter-Wimsey-Roman verfasst hat („A Presumption of Death„, deutsch: „Mord in mageren Zeiten„). Als Vollständigkeitsfanatikerin