Sternstunden zu gewinnen!

Ja, genau die “Sternstunden der Menschheit” von Stefan Zweig – die verlose ich jetzt in einer Ausgabe aus dem Anaconda-Verlag. Es handelt sich um die Version mit zwölf Miniaturen, die 1943 in Stockholm erschien. Ursprünglich waren es ja nur fünf, 1940 gab es in England eine Ausgabe mit sieben Miniaturen – diese beiden wurden der posthum zusammengestellten Ausgabe mit zwölf Momentaufnahmen à la Stefan Zweig noch später auch in deutschsprachigen Ausgaben hinzugefügt.

Irgendwie hat mich der Film “Vor der Morgenröte” im Juli noch mal so richtig auf den Geschmack gebracht. Sie hoffentlich auch ;-)

Doch genug der Herausgabegeschichten – Sie können dieses hübsch aufgemachte Buch gewinnen, wenn Sie in den Kommentaren notieren, welche der porträtierten zwölf Personen Sie besonders fasziniert:

  • Vasco Núñez de Balboa
  • Sultan Mahomet
  • Georg Friedrich Händel
  • Rouget de Lisle
  • General Grouchy und Napoleon Bonaparte
  • Johann Wolfgang von Goethe und Ulrike von Levetzow
  • Johann August Suter
  • Fjodor Dostojewski
  • Leo Tolsoi
  • Cyrus Field
  • Robert Scott
  • Wladimir Iljitsch Lenin

Ich bin gespannt.

Wie es geht? So:

Glücksbär Martin bei der Arbeit

Glücksbär Martin bei der Arbeit

  • Bis zum 30.8.2016, 23:59 Uhr schreiben Sie im Kommentarfeld Ihren Favoriten rein. Bitte geben Sie Ihre Mail-Adresse an, damit ich Sie im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann (sie wird nicht veröffentlicht). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Martin waltet dann am 31.8.2016 seines Amtes – und dann kommen die Sternstunden zu Ihnen

Es handelt sich um ein ungelesenes Exemplar.

Natürlich gibt es diesen Titel gleich mehrfach in der Stadtbibliothek Köln:

Der Pfau von Isabel Bogdan

rp_Bild-Unterhaltung-150x1501111.jpgSo, nun habe ich auch endlich das erfolgreiche Buch von Isabel Bogdan gelesen. Und habe mich durchaus gut unterhalten gefühlt. Doch kann ich nicht verschweigen, dass ich mit dem Einstieg so meine Probleme hatte, denn Isabel Bogdan verwendet im gesamten Buch kein einziges Mal die wörtliche Rede. Das hat mir das Lesen zu Anfang ein klein bisschen erschwert.

Die Handlung spielt auf einem schottischen Anwesen, das einem Lord und seiner Lady gehört, die durch die Vermietung von Cottages auf ihrem weitläufigen Grundstück versuchen, wenigstens einen Teil der Unterhaltskosten für das teure Anwesen aufzubringen. Nicht, dass es dabei um ein luxuriöses Auskommen ginge – nein, es handelt sich wirklich nur um die reinen Unterhaltskosten. Haupt- und Nebengebäude sind im Hinblick auf technische Ausstattung mehr als altertümlich und bedürfen ständiger Wartung.

Neben den Herrschaften bevölkern noch das Hausmädchen Aileen, der Mann für alles Ryszard und einige Tiere das Gelände, darunter auch mehrere Exemplare des titelgebenden Tieres, nämlich Pfauen. In der Geschichte von Isabel Bogdan haben wir Winter, als eine Gruppe von Bankern zu einer Teambuilding-Maßnahme anreist. Zwei unglückliche Faktoren kommen nun zusammen:

  • zu der Gruppe gehört auch die Vorgesetzte – ein bei Teambuilding-Maßnahmen nicht besonders glücklicher Umstand
  • das Auto dieser Dame ist metallic-blau

Peacock side profile

Selbst mit den prächtigen frühjahrrsgemäßen Schwanzfedern schafft es ein Pfau auf einen Baum – im Winter ohne diese last natürlich erst recht, das muss der Lord feststellen. Anup Hela, Peacock side profile, CC BY-SA 3.0


Nur die Psychologin Rachel bekommt am Anfang mit, dass einer der Pfauen mit blauen Gegenständen Probleme hat; sie beobachtet das Tier, als es ein blaues Papier zerfetzt. Lord und Lady sowie das Personal wissen natürlich Bescheid. Neben den Unbequemlichkeiten der altmodischen Unterkunft – keine Einzelzimmer, keine heiße Dusche, keine zuverlässige elektrische Versorgung – kommen noch Probleme in der Gruppe hinzu. Und der Pfau. Und dann noch das Wetter, das die Banker länger als geplant in der schottischen Einöde festhält.

Isabel Bogdan schafft es mit leichter Hand, ihre Knoten zu schürzen und zu lösen; lassen Sie mich nur so viel verraten, dass auch die Episode mit dem indischen Ehepaar am Anfang im Fortgang des Romans ein überraschendes Gewicht erhält. Nachdem ich den Einstieg “geschafft” hatte, war ich sehr angetan :-)

Isabel Bogdan: Der Pfau, Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln, 2016, ISBN: 9783462315363 (E-Book), 9783462048001 (Print)

Die Stadtbibliothek Köln hält das Buch sowohl in gedruckter Form als auch als Hörbuch bereit:

Mörderwetter von Eva Gründel

rp_Bild-Krimis-300x2681-150x1501.jpgMit zwei verschiedenen Elementen steigt Eva Gründel in ihren neuen Krimi ein: ein Labyrinth und ein Rhinozeroshorn. Besonders um das letztere kreisen am Anfang die Gedanken von Ilse Hubinek, der Mutter von Elena Martell. Doch bis wir ihm wieder begegnen, vergeht noch eine Menge Zeit. Da im Untertitel steht „Ein England-Krimi“, müssen alle Protagonisten erst einmal auf die britische Insel

 

  • Adele, eine Freundin von Ilse und Elena, veranlasst nicht nur die beiden, sondern auch ihren Freund Ludwig, an einer Gartentour in der Mitte Englands teilzunehmen; Reiseleiterin ist Feli, die bei dieser Premiere gern Elena, die professionelle Reiseleiterin, als Rückenstärkung dabei hätte
  • Giorgio Valentino, der Partner von Elena, fährt zu einem fachlichen Austausch mit Scotland Yard nach London.

Die Reise durch die schönsten Gärten in den Cotswolds in England fällt buchstäblich ins Wasser, denn Dauerregen macht die meisten Besichtigungen unmöglich. Mit den Augen von Elena und Ilse lernen wir die Gruppe kennen, die dann endlich auf dem Anwesen des Earl of Wharvedale die ersten Sonnenstrahlen erlebt. Doch leider auch die Leiche des Hausherrn findet.

James Tissot - In an English Garden

Englische Gärten sind schon früher Reiseziele gewesen

An diesem Punkt ist noch nicht einmal die Hälfte des Romans erreicht – die Ermittlungen gestalten sich allzu kompliziert. Und mittendrin: Elena Martell. Die couragierte Reiseleiterin hat bereits früher Mordfälle aufgeklärt – Eva Gründel hat um sie und Commissario Giorgio Valentino eine ganze Reihe von Reisekrimis entworfen. So nimmt es nicht Wunder, dass bei aller Polizeipräsenz vor allem die Laien auftrumpfen können. Ludwig und Elena sind diejenigen, die das wahre Geschehen aufdecken. Letztlich geht es nicht nur um den Mord an Richard Deverell, sondern um Waffenlobbyismus (gut, im Grunde ist diese Zeit schon passé, wirft aber ein Licht auf die Personen), Kunstfälschung im großen Stil, um Ehebruch und Erbrecht – ein schönes Bündel an Motiven und Gelegenheiten.

Eva Gründel wechselt geschickt die Handlungsorte, lässt mich als Leserin durch verschiedene Augen blicken und entwickelt neben der Krimihandlung noch weitere spannungsgeladene Szenen, die vor allem das Verhältnis von Elena und Giorgio betreffen.
Ganz offensichtlich orientiert sich Eva Gründel an den Vorbilder des klassischen englischen Kriminalromans – kein Wunder, dass ich mich gut unterhalten gefühlt haben.

Eva Gründel: Mörderwetter. Ein England-Krimi,Haymon Verlag, Innsbruck, Wien, 2014, iSBN: 97837099977880 (E-Book)

Die Münchmeyer-Romane von Karl May – Die  Liebe des Ulanen

rp_Bild-Unterhaltung-150x1501111.jpgIm Gegensatz zu „Das Waldröschen“ handelt es sich bei „Die Liebe des Ulanen“ eher um einen Zeitschriftenroman als um einen Kolportageroman wie die übrigen Münchmeyer-Romane von Karl May; er erschien zwischen 1883 und 1885 in der Zeitschrift „Deutscher Wanderer“. Man kann diesen Roman als Wochenendlektüre der Leserinnen und Leser vom „Deutschen Wanderer“ bezeichnen, denn die Lieferungen erfolgten stets am Samstag. Trotz des Untertitels „Original-Roman aus der Zeit des deutsch-französischen Krieges von Karl May“ umfasst die gesamte Handlungszeit der 107 Lieferungen einen deutlich größeren Zeitraum als nur die Jahre 1870/71.

Der Inhalt

Die Handlung des Romans umfasst mehrere Jahrzehnte – von 1814 bis 1871. In dieser Zeit spielt sich das Drama zwischen der Familie von Königsau und ihrem Erzfeind Albin Richemonte ab. Die erste Lieferung des Kolportageromans setzt mit dem Geschehen um den Enkel Richard von Königsau ein, der als Spion auf das Schloss Ortry, dem Sitz Albin Richemontes, befohlen wird. Er tritt hier als Lehrer für den vorgeblichen Enkel des Schlossherrn auf, verkleidet sich dafür als buckliger, schwächlicher Mann und hat seinen Offiziersburschen Fritz Schneeberg als vorgeblichen Kräutersammler beim Arzt in Thionville stationiert. Bereits auf der Reise machen Richard und Fritz sich einen Namen, indem sie bei einem Schiffsunglück zwei

Der vorgebliche Lehrer Müller versucht, für Marion und Nanon das Rettungsboot zu bekommen.

Der vorgebliche Lehrer Müller versucht, für Marion und Nanon das Rettungsboot zu bekommen.

junge Damen retten, deren eine die – ebenfalls vorgebliche – Enkelin Albin Richmontes, Marion de Sainte-Marie, ist. Mit an Bord war der junge Graf Rallion, der nach dem Willen seines Vaters und Albin Richmontes Marion heiraten soll. Da er beim Schiffsunglück nur danach trachtet, sich selbst zu retten, zieht er sich aber deren Verachtung zu. Außerdem hat sie bereits ein heimliches Idol-Richard von Königsau. Der vorgebliche Lehrer Müller führt sich bei dem alten Schlossherrn kurz danach dadurch positiv ein, dass er den Jungen, den er unterrichten soll, vor einem Sturz in den Abgrund rettet. Alexander de Sainte-Marie ist der einzige Mensch, dem gegenüber Albin Richemonte fürsorglich und nahezu liebevoll auftritt.

Und jetzt ist Schluss mit dem ständigen “vorgeblich” – Albin de Richemonte hat sein ganzes Leben auf ein Lügengespinst gebaut – Sie können davon ausgehen, dass bis auf eine alle seine Verwandtschaftsbeziehungen “vorgeblich” sind ;-) und die Guten müssen sich eben oft verleiden und verstecken,um ihm auf die Schliche zu kommen.

Gleich in der ersten Nacht entdeckt Richard viele Geheimnisse des alten Schlosses, als da wären Geheimgänge, Geheimtreppen und geheime Gucklöcher in verschiedene Gemächer. Er wird Zeuge von Mord und Erpressung – ein gelungener Einstieg für einen echten Karl-May-Münchmeyer-Helden. Weiterlesen

Link zur Kölner Stadtbibliothek

Durch den Buchblogger Philipp A. bin ich auf die Idee gekommen, bei Rezensionen eine Lesemöglichkeit hier in Köln anzugeben: Mit einem Link auf den Bestand der Stadtbibliothek Köln. Sie bekommen also den Datensatz des Buches aus dem Bestand de Stadtbibliothek, mit der Angabe, wie viele Exemplare in welcher Zweigstelle sind und ggf. der Info, welche Exemplare bis wann verliehen sind:

Ein Bestseller wie der von Isabel Bogdan ist mehrfach vorhanden, oft entliehen und hat die Signatur U Bogdan,Isabel

Ein Bestseller wie der von Isabel Bogdan ist mehrfach vorhanden, oft entliehen und hat die Signatur U Bogdan,Isabel

Nicht alle Bücher, die ich hier bespreche, sind auch im Bestand der Stadtbibliothek Köln, deshalb werden nicht alle kommenden Rezensionen diesen Service bringen können, aber mit dem Suchbegriff “Stadtbibliothek Köln” können Sie stöbern, welche Bücher, die ich ab Ende Juli 2016 rezensieren werde, in der Stadtbibliothek auf Sie warten.

Heftromane schreiben und veröffentlichen von Anna Basener

rp_Bild-Sachbücher-150x1501111111-150x15011-150x15011.jpgNa, das war ja ein Spaß! Als Teeny in einer bayrischen Pension habe ich – aus Not, da alle Bücher schon ausgelesen waren – meine erste, bisher einzige und intensive Bekanntschaft mit Heftromanen gemacht – was anderes war nicht zu bekommen. Den  Titel des Buchs von Anna Basener fand ich interessant und habe mich reingeschmissen.

Was ich bekam, war erst mal eine Regelpoetik: So funktioniert ein Heftroman, Kategorie Liebe (also Arzt-, Heimat- und Fürstenroman):

  • A und B lernen sich kennen und verlieben sich
  • Es gibt ein Problem C
  • D hilft, das Problem zu überwinden
  • A und B kommen endgültig zusammen

Das Ganze dann bitte in rund 160000 Zeichen, beziehungsweise 90 Normseiten, chronologisch erzählt, immer mal wieder die Perspektive wechselnd, insgesamt in 20 bis 30 Abschnitte unterteilt und dann noch bitte beachten, dass gravierende Probleme in der heilen Welt nichts zu suchen haben.

Also im Grunde genau das, was man erwartet, wenn man “Heftroman” hört..

Anna Basener, die sich ihr Studium selbst mit Heftromanschreiben verdiente, beschränkt sich aber nicht darauf, solche theoretischen Schreibregeln auszustellen,, sondern wird in ihren Tipps sehr konkret:
So empfiehlt sie dringend, ein “Treatment” zu erstellen, in dem  – wesentlich kleinteiliger als im Exposé – die Handlung für jeden Abschnitt festgelegt wird und bringt ein Beispiel aus ihrem eigenen Wirken gleich mit rein: Am Ende des Buches finden sich Exposé, Treatment und ein Probekapitel aus einem ihrer Romane, den man sich dann auch gleich mit einem anderen ihrer Romane als PDF runterladen kann. Denn schließlich ist für eine Heftromanautorin nichts wichtiger, als das Genre zu kennen ;-)

Das Buch ist sehr praxisorientiert; es gibt Tipps für die Präsentation als neue Autorin bei einem Verlag und auch Zahlen zu Honoraren – da das Buch schon ein paar Jahre alt, können die wohl nur als Hausnummer dienen.

San Martin de Tor - Seres

Bergidylle pur – für den Heftroman gehören aber Bilder von jungen schönen Menschen in Tracht mit aufs Bild Noclador, San Martin de Tor – Seres, CC BY-SA 3.0

So weit, so unterhaltsam.

Kritische Punkte

Leider sind mir an dem Buch sehr viele Fehler aufgefallen, die die Lesbarkeit nicht erleichtern – “sie” und “Sie” mit allen Verwandten wirbeln regellos durcheinander. Anna Basener schreibt auch den Ratgeber nach dem Motto “Wiederholung festigt” – ein paar Schleifen weniger hätten dem Buch gut getan. Ich weiß nicht, wie es mit dem Lektorat im Autorenhaus-Verlag aussieht – da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.

Und die Romane selber?

Ja, ich habe nicht nur die beiden von Anna Basener zur Verfügung gestellten Romane gelesen,, sondern mir selber auch welche gekauft – und dabei festgestellt, dass die Fehler in ihrem Ratgeberbuch denen entsprechen, die ich in den Romanen finden kann: jede Menge fehlende Kongruenz, sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich, “sie” und “Sie” immer wieder mal falsch angewendet,dazu Rechtschreibfehler (“Stil” statt “Stiel”, wenn es um eine Blume geht …). Dazu dann eine wirklich einfache Sprache. Das muss man erst mal können (und das mein ich nicht ironisch! Einfach zu schreiben, ist nicht einfach! Oder haben Sie schon mal versucht, fast ohne Fremdwörter auszukommen? Nur maximal zweiteilige Sätze zu nutzen? Na eben.) Meine Lieblingslektüre werden solche Romänchen also auch mit fast 40 Jahren Abstand nicht. Aber Anna Basener hat mir eine Ahnung davon verschafft, was es braucht, um so was zu verfassen und das find ich interessant.

Anna Basener: Heftromane schreiben und veröffentlichen, Autorenhaus Verlag, Berlin, , ISBN:  9783866710740

PS: Ach ja, eine Sache, die mich persönlich immer wieder ärgert: In dem Zusammenhang werden gern E. Marlitt und H. Courths-Mahler in einen Topf geworfen – Anna Basener macht das auch an einer Stelle. Für mich sind die beiden Autorinnen nicht vergleichbar. Soll ich mal in einem eigenen Artikel darlegen, warum? Antworten gern in den Kommentar.

PPS: Übrigens spannend, was Anna Basener sonst so zu Heirat meint … (Ich habe übrigens nicht nur meinen Namen behalten, sondern ihn auch an meine Kinder weitergegeben ;-) )

Nachklapp vom31.7.: Wer das Buch in Köln entleihen will, kann dies bei der Stadtbibliothek tun: Signatur HCM Basener

Heute ist hier der 500. Beitrag erschienen

Doch, ich find schon, dass so ein 500. Beitrag eine Marke ist. Das war die Rezension heute Vormittag zu “Blutiges Zeitalter“; irgendwie passend, dass es sich um eine Sachbuch-Rezension handelt, denn die bilden ja schon so eine Art Schwerpunkt hier, nicht wahr?Sonnenblume

Am 1.5.2013 habe ich mit diesem Blog begonnen. Und laut Statistik habe ich  seitdem nicht nur jede Woche einen Beitrag veröffentlicht (das war die Voraussetzung für die Iron Buchblogger), sondern mehr als zwei, nämlich 2,994; also fast 3 ;-)

Als ich im Oktober 2013 den 100. Beitrag hatte, lag ich bei 4,347 Beiträgen pro Woche – die Frequenz hat sich also reduziert, ist aber immer noch nett. Oder was meinen Sie?

Ein großes Dankeschön geht an Sie, die Leserinnen und Leser meines Blogs – ohne Sie wäre das alles hier sinnlos. Danke fürs Lesen, fürs Kommentieren, fürs Mitmachen bei Verlosungen und anderen Aktionen – ich hoffe, Sie fühlen sich hier weiterhin wohl.

Deshalb ist neben der Feierei zum Beitrags-Jubiläum auch ein bisschen Nachdenken angesagt:
Wovon wünschen Sie sich hier mehr:

  • Rezensionen, ggf. bestimmter Sparten?
  • ausführliche Vorstellungen von alten Schätzchen?
  • Hinweise auf Veranstaltungen, Jubiläen, Preisverleihungen?
  • Lyrik?
  • Meinungs- oder Interpretationsbeiträge?

Ich behaupte nicht, dass ich alle Wünsche erfüllen kann, aber ich wüsste schon ganz gern, was Sie interessiert. Also geben Sie gern ein Statement in den Kommentaren ab – ich nehms mir auch zu Herzen.

Und jetzt geh ich erst mal eine Runde lesen.Luftballon

Ihre Heike Baller

PS: Was soll ich denn jetzt als Marke für den nächsten Jubel-Beitrag setzen? 750 oder gleich die 1000?

Blutiges Zeitalter von Lauro Martines

rp_Bild-Sachbücher-150x1501111111-150x15011-150x15011.jpgDamit man nicht ins Rätseln verfällt, welche Epoche Lauro Martines meint, .erscheint im Untertitel die Zeitspanne 1450-1700. „Europa im Krieg“ lautet dieser Untertitel. Gestatten Sie mir bitte eine Frage: Wissen Sie welche Kriege in diesen zweieinhalb Jahrhunderten stattfanden, möglichst noch in ganz Europa? Ich jedenfalls weiß das nicht.

Lauro Martines rückt dem Thema Krieg von verschiedenen Seiten zu Leibe. Schon im Vorwort wird deutlich, dass nicht die großen Schlachten und deren Schlachtenlenker im Zentrum stehen, sondern die Umstände und Entwicklungen, unter denen Kriege stattfanden. So war mir nicht bewusst, wie verbreitet fehlende Soldzahlungen waren – und welche Auswirkungen sie hatten. Wirtschaftliche, steuerrechtliche und andere Faktoren beeinflussten nicht nur das Kriegsgeschehen an sich, sondern waren auch maßgeblich bei der weiteren Entwicklungen von Staaten. Weiterlesen

Verlosung des Eagleton-Buchs abgeschlossen

Fifty-fifty standen die Chancen der Menschen, die sich an der Verlosung des Buchs von Terry  Eagleton “Literatur lesen” beteiligt hatten – zwei Exemplare vs. 4 Sätze zum Lesen ;-)

Und die zwei sinds geworden:

Martins vormittäglicher Einsatz am 16.7.2016

Martins vormittäglicher Einsatz am 16.7.2016

Martin hat die Zettel mit den Namen von Nessa Altura und Klaus Medeke gezogen. Herzlichen Glückwunsch!

Und vielen Dank auch an die anderen, die sich Gedanken zum Lesen gemacht haben!

 

 

 

Die Bücher machen sich auf den Weg, sobald ich die Postadressen habe

PS: Liebe Nessa, erkennst Du das Papier wieder? Ich meine, das hab ich mal von Dir bekommen ;-) Es tut bei meinen Verlosungen gute Dienste, wie Du siehst.

“Literatur lesen” von Terry Eagleton zu gewinnen

Letzte Woche habe ich das charmante Buch über Literatur von Terry Eagleton besprochen. Das Tolle ist jetzt, dass ich zwei Exemplare davon verlosen kann!

Wer sich für Literatur und ihre Bewertung interessiert, ist mit dem Band gut bedient – das können Literaturblogger oder Schülerinnen, Lehrer  oder sonstige Leseratten und Bücherwürmer sein. Zwei von Ihnen können ein Exemplar davon bekommen.

Wie es geht? So:

Glücksbär Martin bei der Arbeit

Glücksbär Martin bei der Arbeit

  • Bis zum 14.7.2016, 23:59 Uhr sollten Sie im Kommentarfeld einen Satz zum Lesen hinterlassen. Bitte geben Sie Ihre Mail-Adresse an, damit ich Sie im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann (sie wird nicht veröffentlicht). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Martin waltet dann am 15.7.2016 seines Amtes – und dann machen sich die beiden Bücher auf die Reise.

Es handelt sich in diesem Fall um ungelesene, verlagsfrische Exemplare :-).

Viel Glück!