Ein Monat auf dem Land von J. L. Carr

rp_Bild-Unterhaltung-150x1501111.jpgBei der LitBlog Convention im Juni 2016 haben wir in einer Session eine Covergestaltungskonferenz nachgespielt. Das Buch von J. L. Carr war auch dabei. Und der Bucheinband, der letzten Endes dabei herausgekommen ist, verbunden mit den kurzen Hinweisen zum Inhalt, hat dazu geführt, dass ich mir den kleinen Band vorgenommen habe.

„Ein Monat auf dem Land“ lautet der Titel und J. L. Carr lässt darin einen Bilderbuchsommer aufleben. Sein Protagonist, Tom Birkin, hat die Hölle des Ersten Weltkriegs überlebt, wurde von seiner Frau verlassen und hat nun in der ländlichen Einsamkeit von Yorkshire einen Auftrag als Restaurator angenommen. Er ist, wie viele andere Veteranen des großen Krieges, auf der Suche nach Heilung. Was erst als ein Rückzug in die Einsamkeit gedacht war, entwickelt sich im Laufe der rund 150 Seiten zu einem sozialen Geflecht, in dem der Versehrte unvermutet Aufgaben und einen Platz findet. Die Arbeit am freizulegenden Wandgemälde, die ihn hierher geführt hat, bringt ihm ebenfalls größere Befriedigung, als er sich vorher vorstellen konnte.

So sieht es bei einer Coverkonferenz aus.

So sieht es bei einer Coverkonferenz aus.

J. L. Carr erzählt leicht, lässt auch die Zeit des Erzählers, Jahrzehnte nach dem Geschehen, immer wieder einfließen. Besonders diese zeitliche Distanz zwischen 1978 und 1920 kommt immer wieder zur Sprache, wenn er das Leben aus einer Zeit, für die Pferd und Wagen und Petroleumlampen Alltag waren, so lebendig wieder auferstehen lässt. Er schafft es, von einer Heilung zu erzählen, ohne in Pathos oder Kitsch zu verfallen, denn allen Beteiligten – Autor, Erzähler, Protagonist, Leserin – ist klar, dass es sich dabei um ein komplexes, vielschichtiges und unwägbares Geschehen handelt. Ein wirklich zauberhaftes Buch.

Ach ja, zu Kunstgeschichte und Mittelalter erfährt man auch einiges – Tom Birkin ist ein Fachmann.

Das Buch ist 1978 erstmals erschienen – im Original – und hat im Laufe der Zeit in England immer wieder Neuauflagen erfahren, wurde auch verfilmt; schön, dass es das jetzt auch auf Deutsch gibt ;-)

J. L. Carr: ein Monat auf dem Land, übersetzt von Monika Köpfer, DuMont Buchverlag, Köln, 2016, ISBN: 9783832198350

Drei Variationen zum Thema - und das ganz links ist von 2011 ...

Drei graphische Variationen zum Thema – und das ganz links ist von 2011 …

Rudyard Kipling von Stefan Welz

rp_Rubrik-Biographie-300x20011-300x200-300x2001.jpgKlar, die Disney-Version vom Dschungelbuch kennen wir alle. Als Teenager habe ich dann auch originalen Dschungelbücher – in deutscher Übersetzung – gelesen und danach jeder Katze, die mir begegnete, „gute Jagd“ gewünscht. Dabei ertappe ich mich auch heute noch manchmal. Allerdings, seit ich mich mit Thema 1914, also dem Ersten Weltkrieg, beschäftigt habe, nur noch mit schlechtem Gewissen, denn der Autor dieser farbenprächtigen Erzählungen war mir unsympathisch geworden. Stefan Welz hat 2015 die erste deutschsprachige Biografie zu Rudyard Kipling vorgelegt. Und ich habe sie endlich gelesen ;-).

Außer, dass Kipling den Ersten Weltkrieg in chauvinistisch anmutender Weise begrüßte und in diesem Gemetzel seinen Sohn verlor, wusste ich bis zur Lektüre des Buches von Stefan Welz nichts über den britischen  Autor. Sicher, er musste was mit Indien zu tun gehabt haben, sonst wären weder die Dschungelbücher noch „Kim“ denkbar. Ich erfahre also in der Biografie, wie es sich gehört, vieles über die Familie Kipling, die Eltern, die es nach Indien zieht, die Schulzeit, seinen ersten journalistischen Posten als Siebzehnjähriger, die Reisen und vieles mehr. Stefan Welz erzählt anschaulich und unterhaltsam, neigt zu psychologisierenden Erläuterungen und wiederholt sich gelegentlich. Die zeitgeschichtlichen Bezüge empfand ich durchaus als erhellend; die Lebensumstände viktorianisch geprägter Menschen in Indien oder im Falle Kiplings selber auch in den USA stehen mir ja schließlich nicht direkt vor Augen.

Polo Forest Temple 12th century

Antiker Tempel im indischen Dschungel – eine mögliche Residenz für King Louis ;-) Manisitlani, Polo Forest Temple 12th century, CC BY-SA 4.0

Ein bisschen schade ist, dass Stefan Welz nur am Anfang auf die unterschiedlichen Erzähltraditionen eingeht, die Kipling als Kind kennengelernt hat. Gerade diese selbstständige Mischung hat seinen Erfolg ausgemacht und lässt uns die Geschichten heute immer noch mit Faszination lesen. Davon sind andere Autoren seiner Epoche weit entfernt. Neben der klassischen englischen Prägung, die Kipling in der Schule erfuhr, machen sich die Erzählungen seiner indischen Umgebung in der frühen Kindheit und erste journalistische Erfahrungen in seiner Schulzeit in seinem Stil bemerkbar.

Insgesamt handelt es sich bei dem Buch von Stefan Welz um eine im Großen und Ganzen gut lesbare Biografie eines Mannes, der als jüngster Nobelpreisträger in die Literaturgeschichte einging und dessen populärste Texte auch im deutschsprachigen Raum weit bekannt sind; neben den Schulbüchern und „Kim“ vor allem die „Genau-so-Geschichten“.

Stefan Welz: Rudyard Kipling. Im Dschungel des Lebens, Lambert Schneider Verlag, Darmstadt, 2015, ISBN: 9783650400307

In der Stadtbibliothek Köln gibt es verschiedene Ausgaben der Werke Kiplings, leider nicht die Biographie von Welz:

Erst grau dann weiß dann blau – Margriet de Moor hat das Buch für die Stadt geschrieben

rp_Bild-Unterhaltung-150x1501111.jpgUnd zwar schon vor 25 Jahren ;-). Es handelt sich um das Romandebut der Niederländerin Margriet de Moor; zuvor veröffentlichte sie zwei Bände mit Erzählungen. Anfang November beginnt die Veranstaltungswoche rund um das „Buch für die Stadt“ und mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick in den Roman vermitteln, der dann eine Woche lang im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen in Köln und Umgebung steht.

Zum Inhalt

Es ist ein Bericht in vier Teilen und jeder beschreibt aus der Perspektive einer anderen Person das Geschehen. Dabei geht Margriet de Moor sehr assoziativ und wenig chronologisch vor. Auch die Perspektive innerhalb eines Teils wechselt quasi ständig: Mal erleben wir die Ereignisse in der Ich-Perspektive, mal in der Er- oder Sie-Perspektive, mal tauchen wir förmlich in Gedanken und Gefühle ein, so dass sie ungefiltert ankommen, mal gibt es eine größere Distanz.

Die vier Personen sind zwei Männer und zwei Frauen, genauer gesagt zwei Ehepaare. Die beiden Männer, Erik und Robert, kennen sich von klein auf, die Frauen, Magda, Roberts Ehefrau, und Nellie – logischerweise die von Erik ;-) – lernen den jeweils anderen Mann und die andere Frau erst als Erwachsene kennen.

Erik

Das Buch setzt mit der Beschreibung eines normalen Morgens des Augenarztes Erik ein, der sich auf seinen Arbeitstag vorbereitet. Auf dem Weg in die Klinik sieht er im Garten von Robert und Magda einen der Hunde starr am Zaun stehen. Er hält an, steigt aus und geht ins Haus. Im ersten Stock macht eine erschreckende Entdeckung: Magda ist tot, offensichtlich erstochen und Robert kauert apathisch in einer Ecke. Seine Arme weisen Schnittverletzungen auf. Nach einer gewissen Schockstarre erledigt Erik, was zu tun ist und benachrichtigt die Polizei. In dem Gedankenkarussell, das ich als Leserin miterlebe, gehen diese aktuellen Ereignisse – Ankunft der Polizei, Aussagen gegenüber der Polizei, sich um Robert kümmern – fast unter. Weiterlesen

Schöne Künste – nicht nur für Frauen am 15.9.2016 in Dellbrück

In der Christuskirche in Köln-Dellbrück wird diese Woche gefeiert – die Kirche wird 111 Jahre alt. Das Motto für Donnerstag, den 15.9.16 lautet: „Schöne Künste – nicht nur für Frauen“, eine inszenierte Lesung mit Musik. Die Lesung beginnt um 20 Uhr. Bereits um19 Uhr findet eine Andacht statt, in der ebenfalls Frauen im Mittelpunkt stehen; ich erwähne das, weil die Gottesdienstbesucher sich die besten Plätze für die Lesung sichern können ;-)

Zur Lesung:  Die Schauspielerin und Sprecherin Ulrike Froleyks liest ausgewählte Texte von Lydia Davis, Dorothy Parker, Margriet de Moor und Katharine Brush, die sich alle aus verschiedenen Blickwinkeln den schönen Künsten nähern: der Musik, der Literatur, der Schauspielerei und dem Tanz.zwischenablage01

Musik bekommt das Publikum nicht nur in den Texten zu hören, sondern auch live mit dem Blechblasensemble dellBlech: Annette Bauernfeind (tp), Heike Jansen (tp), Andrea Lindinger (tb), Margie Schwenk-Osterloh (tba)

Auch Malerei kommt nicht zu kurz: Die Malerin Irmgard Esch stellt zur Zeit in der Christuskirche verschiedene Exponate unter dem Titel ‚Fest der Farben’ aus.

(Ich habe hier den Ankündigungstext der Gemeindeseite leicht überarbeitet)

Migrar. Weggehen von José Manuel Mateo und Javier Martinez Pedro

rp_Bild-Kinderbücher-276x3003-150x150.jpg2011 erschien in Mexiko dieses besondere, ja was denn nun? Büchlein? Leporello? Kunstwerk trifft es wohl am besten ;-) José Manuel Mateo erzählt aus der Sicht eines Kindes die sich millionenfach wiederholende Geschichte mexikanischer Menschen, die in ihrer Heimat keine Zukunft mehr sehen und in die USA emigrieren. Javier Martinez Pedro hat in Anlehnung an traditionelle mexikanische Kunst die Illustrationen dazu geschaffen: ein durchgehendes langes Blatt mit vielen Figuren – solchen, die im Text vorkommen und vielen anderen – und Szenen, die nahtlos ineinander übergehen und es ermöglichen, die Geschichte vom „Weggehen“ von oben nach unten zu verfolgen.

Hier bekommen Sie einen Eindruck von der leporelloartigen Form von Migrar

Hier bekommen Sie einen Eindruck von der leporelloartigen Form von Migrar

José Manuel Mateo trifft sehr genau den Ton eines Kindes, das versucht, sich eine ihm unverständliche Welt zu erklären, das seiner Trauer und Verwirrung Ausdruck gibt. Der relativ kurze Text ist zweisprachig abgedruckt – jede Seite dieses Faltbuches bietet die großflächige Illustration und den vollständigen Text, einmal auf Deutsch und einmal auf Spanisch.

Es ist eine berührende Geschichte, was in der gelungenen Kombination von Text und Illustration begründet liegt. Der Geschichte des kleinen Erzählers im Bild zu folgen, ist eine mögliche Form des Umgangs mit der Geschichte, eine andere wäre, anhand der vielfältigen anderen Figuren und Szenen zu schauen, welche Geschichten es noch um das Weggehen gibt. Ich habe das Buch im “sprachraum” der Stadtbibliothek Köln entdeckt.

José Manuel Mateo: Migrar. Weggehen, Illustrationen: Javier Martinez Pedro, übersetzt von Ilse Layer, Edition Orient, Berlin, 2015

Das Werk Migrar von außen

Das Werk Migrar von außen

Auch entleihen kann man das Werk in der Stadtbibliothek:

Migrar

Gedicht zum Tag: Septembermorgen von Eduard Mörike

Septembermorgen rp_Bild-hauptsache-Lyrik-300x2431-150x15011111111111111.jpg

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Eduard Mörike

Die Münchmeyer-Romane von Karl May – Der verlorene Sohn

rp_Bild-Unterhaltung-150x1501111.jpg„Der verlorene Sohn oder Der Fürst des Elends“ ist derjenige in der Reihe der Münchmeyer-Romane von Karl May, der am tiefsten in die Abgründe der menschlichen Gesellschaft vordringt; jedenfalls so, wie Karl May sich das vorgestellt hat. Von August 1884 bis Juni 1886 erschien dieser Roman. Im Gegensatz zu „Das Waldröschen“ und „Die Liebe des Ulanen“ handelt es sich hierbei fast um einen Heimatroman, denn er spielt ausschließlich in Dresden und Umgebung. Exotik kommt nur quasi zweiter Hand hinzu, da die Hauptfigur ihr Vermögen in Indien (oder Madagaskar) machte und an einer Stelle davon berichtet. Die Handlung selbst verirrt sich nicht bis nach Fernost.

Eine andere Besonderheit dieses Romans betrifft den Inhalt. Er unterteilt sich in fünf „Abtheilungen“, deren jede einen eigenen Roman darstellt. Schon das Personentableau macht dies deutlich. Jede dieser eigenen Geschichten entfaltet eine Vielzahl an Verwirrungen und Verwicklungen, wie Karl May sie in seinen Kolportageromanen so liebte. Sie alle nachzuzeichnen, ist in diesem Beitrag unmöglich. So werde ich bei jeder Geschichte nur Teile erwähnen, die für die Haupthandlung von Bedeutung sind. Wenn Sie an der ganzen Geschichte interessiert sind, kann ich in diesem Fall wirklich empfehlen, dieses Werk selber zu lesen; aufgrund der Themenkreise, die Karl May aus eigener Anschauung kannte – sei es das Innere eines Gefängnisses oder das Leben in einem der Weberdörfer in Erzgebirge –, ist „Der verlorene Sohn“ in vielen Bereichen einmalig im Werk Karl Mays.

Der Inhalt

Die fünf „Abtheilungen“ (so schreibt Karl May das im Original) des Romans werden durch eine durchgehende Geschichte zusammengehalten:

Gustav Brandt wird zu Unrecht beschuldigt, den Baron Otto von Helfenstein und Hauptmann von Hellenbach ermordet zu haben. Er wird verhaftet und soll per Zug in die Residenz geführt werden. Dabei wird er befreit und zwar von den beiden Schmieden des Dorfes, die den wahren Täter kennen, sich aber nicht trauen, gegen ihn aufzutreten. Es handelt sich um den Neffen des Barons, Franz von Helfenstein. Nach dem Mord brennt das Schloss nieder und in den Ruinen findet man eine Kinderleiche, von der angenommen wird, es sei Robert von Helfenstein, der Sohn des Barons. Da der Erbe tot ist, kann Franz Baron werden. Roberts ältere Schwester Alma, die mit dem Hauptmann von Hellenbach verlobt gewesen war, glaubt nicht an Gustavs Schuld. Weiterlesen

“Sternstunden” sind verlost

Heute war es so weit – Martin hat die Gewinnerin für “Sternstunden der Menschheit” von Stefan Zweig ermittelt:

Gleich geht's los - drei Zettelchen liegen erwartungsfoh im Lostopf

Gleich geht’s los – drei Zettelchen liegen erwartungsfoh im Lostopf

Es ist: Renate.

Es ist: Renate.

Herzlichen Glückwunsch!

Und allen, die mitgemacht haben: Vielen Dank!

Bis zum nächsten Mal :-)

Crime Cologne und lit.Cologne spezial – September und Oktober in Köln

Boston 1

Parkbibliothek in Boston

Für beide Veranstaltungen hat der Vorverkauf bereits begonnen – wenn Sie also Interesse an Karten haben, sollten Sie sich schnellstmöglich über die jeweilige Website kundig machen und Ihre Karten bestellen:

Es lohnt sich in beiden Fällen.

Bei der Crime Cologne, die am 19. September beginnt, gibt es neben Lesungen und Gesprächen zum Beispiel auch ein Dinner zum 100. Geburtstag von Roald Dahl, „Infotainment“ und Poetry-Slam. Für ambitionierte Jung-Detektive wird ein Detektivkurs angeboten, wer will, kann ein Krematorium kennenlernen und den Auftakt bildet die Verleihung des Crime Cologne Award.
Und am 3. Oktober ist noch lange nicht Schluss – das Crime Cologne Special bietet vom 10. Oktober bis zum 15. Dezember weitere elf spannende Veranstaltungen.

Am 15. September startet bereits die lit.Cologne spezial – elf Literaturveranstaltungen in hochkarätiger Besetzung bis zum 23. Oktober: Christian Kracht, Mario Adorf, Anke Engelke und Tamara Dietl sind dieses Mal mit dabei.

Viel Spaß beim Auswählen, beim Zuhören und beim Austausch!

Karl May. Die ganze Wahrheit von Christian Moser

rp_Rubrik-Biographie-300x20011-300x200-300x2001.jpgNicht in allen Wartezimmern von Ärzten liegen Klatschblättchen parat; im letzten fand ich neben der wortlosen Version der grimmschen Märchen auch die Karl-May-Biografie von Christian Moser. Sehr unterhaltsam!

Hier spricht nicht der Autor Christian Moser, sondern er lässt die berühmteste Figur – naja, fast die berühmteste, Winnetou schlägt ihn wohl noch – Karl Mays zu Wort kommen: Old Shatterhand himself. Karl May Der schwarze Mustang Herrfurth 001 Und zimperlich geht das Geschöpf mit seinem Schöpfer wahrlich nicht um: Alle Verfehlungen deckt er auf, die gescheiterte Ehe und der erdrückende Kampf um seine Reputation am Ende seines Lebens finden ihren Platz. Wirklich Neues ist an den Tatsachen für mich – spätestens seit der Biografie von Helmut Schmiedt – nicht mehr zu entdecken. Dafür bekomme ich einen knappen, unterhaltsamen Überblick über das Leben dieses Volksschriftstellers, garniert mit kleinen comicartigen Illustrationen des Autors selber. Ein überschaubares, durchaus informatives und amüsantes kleines Werk, wenn man sich – vielleicht zum ersten Mal – mit dem Leben von Karl May befassen möchte.

Christian Moser: Karl May. Die ganze Wahrheit, Illustrationen von Christian Moser, Carlsen Verlag, Hamburg, 2012,ISBN: 9783551786944