Poetica 4 – Lyrikfestival in Köln

Die Poetica hat 2018 nicht nur Lyrik zum Thema – in diesem Jahr geht um Verwandlungen: “Beyond identities” lautet das Thema. Und die erste “Literatur und Dialog”-Veranstaltung der Poetica “Von Tieren und Menschen” befasst sich mit Kafkas “Verwandlung”. Die Veranstaltungen der Reihe “Literatur und Dialog” sind Diskussionen, an denen sich auch das Publikum beteiligen kann. Diese hier findet am Dienstag, den 23.1.20178 um 14 Uhr im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln statt (im Hauptgebäude am Albertus-Magnus-Platz).

“Lesungen und Dialoge” heißt eine andere Reihe – hier kommen die Autorinnen der Poetica mit ihren Werken zu Wort und zwar zumindest immer drei.

Für Studierende der Universität gibt es zwei Workshops: Eine literarische Werkstatt mit der Kuratorin der Poetica, Yoko Tawada und einen mit Teju Cole (nicht öffentlich).

Kalligraphie ist bei einer japansichen Kuratorin kein wirklich überraschendes Moment, wenn auch die beschreibung der Veranstaltung durchaus Ungewöhnliches verspricht, denn Musik ist auch noch dabei.

Zum Schluss werden die Gedichte der Teilnehmerinnen “ins Szenische” übertragen – eine spannende Begegnung am Ende der Poetica.

Rosenkäfer Verwandlung Identität Poetica 4 2018

Ob Georg Samsa zu so einem schönenn Rosenkäfer wurde? Foto: Heike Baller

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Die Poetca 4 findet in diesem Jahr in der Zeit vom 22. bis 27.1.2018 statt. Orte sind die  Universität, das Internationale Kolleg Morphomata, das Literaturhaus Köln, das Japanische Kulturinstitut und die Zentralbibliothek Köln.

Die Teilnehmerinnen kommen zu einem großen Teil aus Asien: China, Japan, Südkorea, aber auch Niederlande, Deutschland und Dänemark sowie die Vereinigten Staaten von Amerika.

  • Yoko Tawada (Kuratorin)
  • Jaffrey Angles
  • Bei Dao
  • Anneke Brassinga
  • Teju Cole
  • Hiromi Itō
  • Kim Hyesoon
  • Barbara Köhler
  • Morten Søndergaard
  • Monique Truong
  • Jan Wagner

Hauptsache Lyrik: Poetica – das Lyrikfestival im Januar 2016

rp_Bild-hauptsache-Lyrik-300x2431-150x15011111111111111.jpgAuch in diesem Januar wird es wieder das Festival Poetica geben –  die Plakate zeigen beim Namen eine hochgestellte “2”, also “2. Auflage”. Hübsche Idee.

Das Thema hat eine hübsche Farbe: Blau, denn es heißt “Blue Notes” – es geht um Trauer in ihren verschiedenen Facetten. Ensprechend auch die Titel der Veranstaltungen: “Blaue Stunde I-III”  oder “Vier Farben Blau”. An den sechs Tagen vom 25. bis 30.1.2016 gibt es neben Veranstaltungen an der Uni und im Internationalen Kolleg Morphomata auch solche im Wallraf-Richartz-Museum, in der Klubbar King Georg, im Filmhauskino oder im Literaturhaus.

15 Namen finden sich auf der Autorenseite von Poetica, darunter auch Navid Kermani. Alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl Prosa als auch Lyrik verfassen, sich für jedes Werk entscheiden müssen, welches Format passt, gegebenenfalls auch mal was mischen. Eine spannende Versammlung hat Kurator Aleš Šteger so zusammengebracht. Viele der Veranstaltungen sind mit freiem Eintritt – eine gute Möglichkeit, um eher unbekannte Autorinnen kennenzulernen.

  • Was: Festival Poetica2 – Blue Notes
  • Wann: 25.1.2016-30.1.2016 – genaue Termine unter Programm
  • Eintritt: entweder frei oder zwischen 6,- und 12,- €

 

Hauptsache Lyrik: Poetica – ein Lyrikfestival in Köln

rp_Bild-hauptsache-Lyrik-300x2431-150x1501111111111111.jpgVom 26. bis 31. Januar findet hier in Köln ein Lyrikfestival statt: “Poetica – Festival für Weltliteratur”. Zu den Initiatoren gehört das Internationale Kolleg Morphomata an der Universität Köln – hier wird zu kulturellem Wandel gearbeitet. Dazu kommen Fellows, also Dozentinnen, aus aller Welt nach Köln und bereichern das Lehrangebot der Universität mit Vorträgen und Vorlesungen. Ziel der Poetica ist die internationale Vernetzung. Darum ist es nicht erstaunlich, dass die eingeladenen Autorinnen und Autoren ebenfalls aus völlig unterschiedlichen Ländern kommen:

Michael Krüger (Deutschland),
Yeþim Aðaoðlu (Türkei)
Jürgen Becker (Deutschland)
Marcel Beyer (Deutschland)
John Burnside (Schottland)
Lars Gustafsson (Schweden)
Ranjit Hoskoté (Indien)
Aleš Šteger (Slowenien)
Pia Tafdrup (Dänemark)
Yang Lian (China)
Adam Zagajewski (Polen)

Der Autor und Verleger Michael Krüger gehört dabei zu den Einladenden, denn er ist zur Zeit als Fellow am Kolleg Morphomata.  Die andere einladende Institution ist die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Neben Lesungen werden Diskussionen und Vorträge den Beunruhigungsfaktor von Literatur beleuchten – das Thema des Festivals lautet nämlich: “Über die Macht der Poesie”.

Ganz klar, es ist eine wissenschaftlich begründete Veranstaltung – mit gewollter Ausstrahlung in die Gesellschaft. Find ich gut.

Es gibt eine eigene Website zum Festival.