Der dritte Mann von Graham Greene

Filmliebhaberinnen unter Ihnen kennen sicher den Film „Der dritte Man“, der auch heute noch gern in Programmkinos oder spätabends im Fernsehen gezeigt wird. Ich bin cineastisch eher ignorant. Dafür aber hab ich jetzt das Buch zum Film gelesen …

Im Vorwort erläutert Graham Greene quasi das Making Of des Films. Weiterlesen

Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé

Tugomir, ein slawischer Fürstensohn landet als Geisel am Hof Heinrichs I. Seine Schwester Dragomira ist ebenfalls  dorthin gelangt – als Bettgenossin des Königssohns Otto.

Nachdem ein Jahrhundert zuvor Karl der Große die Sachsen erobert und christianisiert hat, will der Sachse Heinrich, und nach ihm sein Sohn Otto, den ihm zugefallenen Teil des Frankenreiches ebenfalls in Richtung Osten erweitern und gerät so mit den slawischen Völkern in Konflikt. Das ist die Ausgangssituation im neuen Roman von Rebecca Gablé  „Das Haupt der Welt“. Foto zu Historisches von Heike Baller

Statt im englischen Mittelalter tummelt sich die erfolgreiche Autorin nun im deutschen.  Doch auch hier kenntnisreich und spannend. Was mich insofern fasziniert, weil sie das Muster der anderen Romane quasi 1:1 übernimmt: Weiterlesen

Ein erfüllter Traum: Besuch einer Public Library! Teil 5: New York

Das Größte zum Schluss. Nun ja, unsere Reise endete nun mal in New York City 😉 Wie Sie sich vorstellen könne, gibt es in New York City nicht einfach nur eine Public Library. Es ist ein System von verschiedenen Angeboten in Manhattan und darüber hinaus in New York City . Gemeinsames Zeichen aller Niederlassung ist dieser hübsche Löwe, der vor der ursprünglichen und größten Bücherei hockt und sich als Logo sehr gut macht:

Eine von zwei Löwenskulpturen, die den Eingang der Public Library in NYCV schmücken

Eine von zwei Löwenskulpturen, die den Eingang der Public Library in NYC schmücken

So sieht das Logo der Public Library aus - der Löwe hängt dann auch als Erkennungszeichen auf Fahnen vor den Zweigstellen.

So sieht das Logo der Public Library aus – der Löwe hängt dann auch als Erkennungszeichen auf Fahnen vor den Zweigstellen.

 

 

 

 

 

 

Ich habe „nur“ die Bücherei an der 42. Straße besucht – und hatte da leider auch nicht den ganzen Tag Zeit. So bekommen Sie nur ein paar wenige Eindrücke geschildert und ein paar Fotos, denn hier darf man – ohne Blitzlicht – fotografieren. Weiterlesen

Gedicht zum Tag: Der Schnupfen von Christian Morgenstern

Der Schnupfen Foto zu "Hauptsache Lyrik!" von Christian Baller

Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,
auf dass er sich ein Opfer fasse
– und stürzt alsbald mit großem Grimm
auf einen Menschen namens Schrimm.
Paul Schrimm erwidert prompt: „Pitschü!”
und hat ihn drauf bis Montag früh.

Christian Morgenstern

Bachs Musik kombiniert mit Sayers und Thomas Mann – in Mettmann u.a.

Ich stell hier mal die Mail rein, die mich über eine Freundin erreicht hat – ich find die Idee so spannend:

Liebe Musikfreunde!

Für die länger Vorausplanenden hier schon einmal eine Einladung zu meinen nächsten Orgelkonzerten in Berlin und Mettmann: Tiefsinn und Leichtsinn – Orgelmusik von J.S. Bach in spielerischem Dialog mit Texten von Dorothy Sayers und Thomas Mann.

Sonntag, 3. November, 17 Uhr in Berlin, Philipp-Melanchthon Kirche Neukölln, Kranoldstr 16

Sonntag, 10. November, 18 Uhr in Mettmann, Evangelische Kirche Freiheitstr

Idee und Orgel: Ulrike Brand

Sprecher: N.N. (Berlin), Jürgen Artmann (Mettmann)

Im Mittelpunkt des Konzertes stehen zwei herrliche Bachwerke: das große Präludium mit seiner fantastischen, endlosen, verrückten Fuge in e-moll und die Triosonate in e-moll. “Triosonate” – das schreibt sich leicht und ist gleichzeitig Himmel und Hölle für die Performerin. Rechte, linke Hand und Füße bewegen sich in drei völlig unabhängigen Stimmen umeinander herum – ein Training für alle drei Gehirnhälften! Eine in sich ruhende, fließende Triosonate ist vielleicht der glücklichste Moment an der Orgel – doch gerade wenn man dann denkt “Augenblick, verweile doch, du bist so schön” – schon ist die Balance für einen Moment dahin.

Doch was wäre das Leben ohne Risiken?

Die Texte von Dorothy Sayers und Thomas Mann nehmen die Idee der Verflechtungen und Deutungen auf – und stellen sie schmunzelnd auf den Kopf.

Ich freue mich auf eine klangsinnige Stunde mit euch! Bringt reichlich Gäste mit – der Eintritt ist frei, großzügige Spenden sind erwünscht!

Nähere Informationen gibt es hier: Ulrike Brand – touch of Sound

Ich kann selber wahrscheinlich nicht – familiär bedingt. Aber reizen tät mich die Sache schon. Wär schön, wenn ich Rückmeldung bekommen könnte, falls jemand da hingeht.

Stadtbibliothek Köln verlost Karten für Stephen Emmott

Wenn Sie am 26.9.2013 um 20 Uhr noch nichts vorhaben und sich für die Zukunft unserer Erde interessieren, können Sie bei der Stadtbibliothek Köln zwei Karten gewinnen: Es geht um ein Gespräch mit Stephen Emmott, der in seinem aktuellen Buch darlegt, dass wir Menschen die Erde zu sehr ausgebeutet haben. Wie fundiert ist das? Unveröffentlichte Studien liegen dem Buch zugrunde – Panikmache oder seriöse Warnung?

Die Beispiele, die hier im Info-Text genannt werden, sind erschreckend. Ist das nur Panikmache? Am 26.9.2013 können Sie sich selbst ein Bild machen.

Die Beispiele, die hier im Info-Text genannt werden, sind erschreckend. Ist das nur Panikmache? Am 26.9.2013 können Sie sich selbst ein Bild machen.

Natürlich kann man die Veranstaltung auch “regulär” besuchen – lohnend ist sie wohl allemal.

Das Gespräch wird auf englisch geführt und übersetzt.

Ein erfüllter Traum: Besuch einer Public Library! Teil 4: Jersey City

In einer Großstadt ist das mit der Public Library natürlich eine ganz andere Sache als in kleinen Städten oder Dörfern:

  • Es gibt viel mehr Bücher
  • Es gibt eine größere Vielfalt v. a. an Sach- und Fachbüchern
  • Es gibt mehr Sicherheitsvorkehrungen

Letzteres drückt sich in der Public Library in Jersey City  durch die Plakate aus: „Keep smiling! You are under the surveillance camera.“ Weiterlesen

Gedicht zum Tag: Dies ist ein Herbsttag von Christian Friedrich Hebbel

Dies ist ein Herbsttag …Foto zu "Hauptsache Lyrik!" von Christian Baller

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.

Christian Friedrich Hebbel

Lese-Premiere zum Thema Sehnsucht

Gestern Abend durfte ich in der Buchhandlung Baudach zum ersten Mal meine Lyrik-Lesung “Sehnsucht – ein verzehrendes Gefühl” präsentieren. Es war ein wunderschöner Abend, weil die Menschen da vor mir so sichtbar mitgegangen sind sind:

  • Da wurde Zeilen mitgesprochen (ganz, ganz leise, ich hab es nur an den Lippenbewegung gesehen),
  • da kamen spontane Antworten auf meine mehr oder weniger rethorisch gemeinten Fragen (und zwar sowohl richtige als auch erwartete),
  • da sah ich immer mal wieder ein Kopfnicken, ein Lächeln.

    Weil es doch eine Lyrik-Lesung ist ...

    Weil es doch eine Lyrik-Lesung ist …

Ich danke allen, die da gewesen sind und mir ihr Ohr geschenkt haben – ich fühle mich dadurch wirklich reich beschenkt.

Wer wissen möchte, welche Autorinnen und Autoren zu Wort kamen, bitte, hier ist die Autorenliste .