Viviane Élisabeth Fauville von Julia Deck

Irritierend setzt die Erzählung ein – es scheint, als spräche Julia Deck ihre Leserinnen an. Doch die sind nicht gemeint. Es geht um Viviane, die ihren zweiten Vornamen nur gelegentlich einsetzt. Viviane erzählt – sich selber schildernd, dabei mit den unterschiedlichen Personalpronomen jonglierend. Kurz vor ihrem Zusammenbruch liest sich das so: Vergeblich versuchen Sie, sich

Nachts sind alle Schafe schwarz von Heike Abidi

Der neue Roman von Heike Abidi hält, was die Vorgänger  versprochen haben: Gute Unterhaltung. Für  mich der größte Spaß waren die verdrehten Sprichwörten, deren eines ja schon den Titel bildet. Quelle dieser Lacher ist die Mutter einer der Protagonistinnen – eigentlich ist sie selber auch eine. Protagonistin, meine ich  😉 Drei Freundinnen – Becky, Caro

Gott ist kein Zigarettenautomat von Matthias Gerhards

Ein Erstlingsroman mit ungewohntem Einstieg: Big Bang – und was sich daraus entwickelt. Besonders in dem Gebiet, das Mitte der 80er als Braunkohletagebaugebiet von seinen Einwohnern verlassen werden musste. Mitten drin der 14jährige Thomas Sieben. Der Bruder wird tot im Bach gefunden, die Schwester geht eigene Wege, die Mutter ist eine alkoholkranke Messie-Frau und der