Das Mädchen, das in der Metro las von Christine Féret-Fleury

Zu diesem Debut von Christine Féret-Fleury hab ich ein gespaltenes Verhältnis: Die Idee ist zauberhaft, die Umsetzung teilweise gut, teilweise eher nicht. Und die Gestaltung des Buchs ist große Klasse!

Was erzählt Christine Féret-Fleury?

Juliette ist eine junge Frau, die sich in einem Leben eingerichtet hat, das wenig mit Leben zu tun hat. Sie arbeitet für eine Immobilienagentur und findet vieles an dem Job auszusetzen. Ihre Rettung: Lesen, lesen, lesen. Unter anderem in der Metro, Linie 6, die sie jeden Tag nutzt. Dort geht sie aber ihrer anderen, heimlichen, Leidenschaft nach: Leserinnen beobachten. Ein paar Leute fallen ihr auf, deren Macken sie nach einer Weile kennt: Die Frrau, die immer dasselbe Kochbuch auf dem Schoß hält, der Mann mit den Büchern zu Spinnen und Insekten und die Frau, die  immer, aber wirklich immer, auf Seite 247 anfängt zu weinen. Weiterlesen