Der stumme Tod von Volker Kutscher

Volker Kutscher fiel  mir mit dem zweiten Teil seiner Reihe über seinen kölschen Komissar Gereon Rath im Berlin der Jahre 1929 bis – zur Zeit – 1935 quasi vor die Füße. Sie wissen schon: Bücherschrank ;-).

Den ersten Band – “Der nasse Fisch” – hatte ich nicht gelesen, aber im Podcast von “Eine Stunde History” einiges dazu erfahren. Im Gegensatz zu anderen neuen Büchern waren mir die Charkatere also durchaus vertraut – etwas ungewöhnlich. Aber keine schlechte Erfahrung.

Was erzählt Volker Kutscher?

In Berlin verschwinden – und sterben – im Laufe der Zeit, wir sind im März 1930, drei Schauspielerinnen. Ihre Stimmbänder sind durchtrennt.

Gereon Rath macht sich bei seinen Vorgesetzten weiterhin unbeliebt und geht eigene Wege.Außerdem ist er mit seinem Vater über Kreuz – der kommt nach Berlin und bringt ihn mit dem Oberbürgermeister von Köln zusammen. Ja, es geht um Konrad Adenauer. Der braucht inoffizielle Hilfe von ihm – noch so ein Alleingang. Weiterlesen

Thema 1914: “Im Westen nichts Neues” bei arte

Heute Abend läuft bei arte der Spielfilm “Im Westen nichts Neues” von 1930. Es ist eine amerikanische Verfilmung, die in Europa nicht gern gesehen wurde – Göbbels rief zum Boykott auf. Der Film wurde in vielen Ländern Eurpas verboten – nicht nur in Deutschland. Wenn überhaupt gab es gekürzte Fassungen zu sehen. Im Laufe des Kalten Krieges wurde immer wieder am Film manipuliert – bis dahin, dass er zu einem Kriegsfilm wurde. Das Verbot wurde in Italien und Österreich erst lange nach dem zweiten Weltkrieg aufgehoben. Erschreckend, oder?

In den 80er und 90er Jahren wurde der Film sowohl in Deutschland als auch in den USA rekonstruiert.

Das Original erhielt einen Oskar als bester Film, der Regisseur Lewis Milestone einen Oskar in der Kategorie Beste Regie.

Am 30.06.2014 gibt es um 13:30 Uhr eine Wiederholung des Films bei arte.