
Ein in meinen Augen sehr charmantes Märchen, das auf der einen Seite mit dem Stoff von „Aschenputtel“ und auf der anderen mit dem von „Allerleirauh“ spielt – letzteres gehörte zu den vielen Lieblingsmärchen meiner Kindheit.
Ludwig Bechstein zitiert als Quelle allerdings. „1. Aschenpüster mit der Wünschelgerte. »Jahrbücher des Vereins für Meklenburgische Geschichts- und Alterthumskunde. Herausgegeben von G.C.F. Lisch.« 5. Jahrgang 1840. Man könnte glauben, dieses Märchen deute nach der bekannten Aschenbrödel hin, es ist dies aber kaum mit einem Zuge der Fall, eher könnte der Eingang entfernt an das »Nußzweiglein« denken lassen.“ –
„Nußzweiglein“ könnte so was sein wie „Das singende springende Löweneckerchen“ (ich erwähne jetzt nicht, dass das zu meinen – ach , schon klar, oder?)
Quelle
Wer wegen des Namens unsicher ist, den Aschenpüster sich da ausdenkt: https://www.navigium.de/latein-woerterbuch/cinerosa – ich sprech‘ das bewusst italienisch aus – klingt so viel schöner.
Ich mag ja auch die Ironie, dass Aschenpüster mehr Bildung behalten hat als der Prinz …

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