Glück bei der Leselust

Normalerweise gewinne ich nie etwas. Wirklich nie! Aber als Literaturbloggerin – nicht nur der Kölner Leselust! – habe ich jetzt schon einige Gewinne verzeichnen dürfen: Beim Duftenden Doppelpunkt habe ich in diesem Jahr bei der Rätsereihe zu verbrannten Büchern schon zweimal was gewonnen: Upton Sinclairs „Der Dschungel“ und fünf der jüdischen Miniaturen vom Verlag Hentrich

Von Bismarck bis Hitler von Sebastian Haffner

In diesem Jahr ist naturgemäß viel mit „80. Jahrestag“ – der Beginn der Naziherrschaft ist 80 Jahre her. Bei dieser Besprechung ist es eher ein etwas verwaschener Zeitpunkt, der mich animierte, das alte Werk von Sebastian Haffner hervorzuholen: Im Sommer ’33 hatte das Hitler-Regime eine erste „nationale Sammlung“ vollendet. Die –  großenteils freiwillige! – Gleichschaltung

Der Friedhof der Unschuldigen von Andrew Miller

Ein stillgelegter Friedhof mitten in Paris – das ist der Aufgabenbereich des jungen Ingenieurs Jean-Baptiste Barrate. Nicht unbedingt das, was er sich gewünscht hat. Friedhof und Kirche Les Innocents sollen beseitigt werden.  Während der Pest seien da in einem Monat mehr als 50.000 Leichen verscharrt worden, erläutert der Minister in Versailles. Der Geruch sei abscheulich

Lyrik auf Bierdeckeln

Eigentlich will ich Sie mit meiner Reihe „Hauptsache Lyrik“ ja erst nach den Ferien beglücken, aber das hier ist zu schön: Das Literaturbüro NRW hat den Lyrikbierdeckel „erfunden“. Gedichte von vier Düsseldorfer Autorinnen (Goethe ist auch dabei … 😉 ) auf den dicken Glasunterlegern. Und Platz für eigene Verse ist auch noch da. Eine schöne