Gedichte zu „Lebenskunst und Ars moriendi“ – meine Lesung vom 1. März 26

Gedichte zu „Lebenskunst und Ars moriendi“ – meine Lesung vom 1. März 26

Zu dem Thema „Lebenskunst und Ars moriendi“ haben sich am 1. März trotz des schönen Wetters doch einige Interessierte in der Pauluskirche in Köln-Dellbrück versammelt. Am Ende kam der Wunsch auf, die Titel der Gedichte nachlesen zu können, um gegebenenfalls das eine oder andere Gedicht selbst aufsuchen zu können. Hier kommt also die Liste:

  • Mascha Kaléko: Memento
  • Theodor Fontane: Memento
  • Paul Fleming: An sich
  • Arno Holz: Schönes grünes weiches Gras
  • Ernst Stadler: Der Spruch
  • Bert Brecht: Radwechsel
  • Pei Xu: Sichtweisen
  • Angelus Silesius:  Zufall und Wesen
  • Erich Fried: Der Sommer geht zur Neige
  • Agnes Miegel: Der Buchenwald
  • Ludwig Hölty: Das Landleben
  • Charlotte Grasnick: Am Sonntagnachmittag
  • Jens Olaf Koch: Drei Variationen des einfachen Lebens
  • Marie von Ebner-Eschenbach: Grabschrift
  • Rainer Maria Rilke: Das XIII. Sonett aus dem zweiten Teil der Sonette an Orpheus
  • Friedrich Rückert: Ich bin der Welt abhanden gekommen
  • Hermann Hesse: Knarren eines geknickten Astes
  • Yvan Goll: In meinem Lande singen die Maurer
  • Jonanes Bobrowski: Das Wort Mensch
  • Hilde Domin: Nicht müde werden
  • Rose Ausländer: Nicht fertig werden
  • Selma Merbaum: Poem
  • Matthias Claudius: Nach der Krankheit 1777
  • Marie Luise Kaschnitz: Auferstehung

In unregelmäßigen Abständen hat Thomas Becker, Komponist, Kantor und Jazzmusiker, mit Klavierimprovisationen auf die Texte reagiert. Es war eine intensive Stunde.

PS: Sie können mich gern mit dieser oder einer anderen Lesung buchen – schauen Sie dafür bitte die Liste meiner Themen an. Ich biete eine Menge Lyrik, aber auch Vorträge zu interessanten Autorinnen und Autoren, wie Mascha Kaléko, Erika Mann oder Erich Kästner.

Published byHeike Baller

Bis zum Morgen schmökern, Kissen nass weinen, bei der Bahnfahrt mal eben los gackern – das alles und noch einiges mehr bedeutet Lesen für mich. Naja, die Nächte lese ich nur noch selten durch, da melden sich doch zu penetrant die erwachsenen Bedenken in Sachen „Wecker am Morgen“ … Aber in der Bahn können Sie mich immer mal wieder grinsend oder kichernd erleben. Mit einem Buch vor der Nase. Da ich außerdem gerne mit anderen über das, was ich gelesen habe, diskutiere, habe ich dieses Blog gestartet. Leselust, das ist es, was mich antreibt, immer neue Bücher zu kaufen, zu leihen und vor allem zu lesen. – Vorlesen tu ich übrigens auch gern.

2 Comments

  • Sabine Wirth

    3. März 2026 at 15:48 Antworten

    Liebe Heike,
    toll, dass auch mal wieder Lyrik zum Thema wird! Lese ich leider selten. An letzter Stelle Deiner Liste steht Marie-Luise Kaschnitz. Ja, wer kennt sie noch? Einen schönen Beitrag zu ihrem 125. Geburtstag konnte man in der Süddeutschen vom 31.1./1.2. 2026 lesen von der Autorin Eva Sichelschmidt.
    Mir fiel in diesem Zusammenhang Elisabeth Langässer ein. Auch wohl nicht mehr vielen präsent. Ich erinnere mich an den Text „Saisonbeginn“, den wir in der Schule damals gelesen haben.

  • Heike Baller

    3. März 2026 at 18:02 Antworten

    Liebe Sabine, vielen Dank für den Hinweis zum Artikel über Marie Luise Kaschnitz – der war mir entgangen.
    Bei mir gibt’s ja für Lyrik eine eigene Kategorie – „Hauptsache Lyrik“ – und ich freu mich schon auf meine nächste Lyriklesung am Donnerstag in Brühl. „Lyrik für alle Lebenslagen“ mit Gedichten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Mascha Kaléko.

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