Zu dem Thema „Lebenskunst und Ars moriendi“ haben sich am 1. März trotz des schönen Wetters doch einige Interessierte in der Pauluskirche in Köln-Dellbrück versammelt. Am Ende kam der Wunsch auf, die Titel der Gedichte nachlesen zu können, um gegebenenfalls das eine oder andere Gedicht selbst aufsuchen zu können. Hier kommt also die Liste:
Mascha Kaléko: Memento
Theodor Fontane: Memento
Paul Fleming: An sich
Arno Holz: Schönes grünes weiches Gras
Ernst Stadler: Der Spruch
Bert Brecht: Radwechsel
Pei Xu: Sichtweisen
Angelus Silesius: Zufall und Wesen
Erich Fried: Der Sommer geht zur Neige
Agnes Miegel: Der Buchenwald
Ludwig Hölty: Das Landleben
Charlotte Grasnick: Am Sonntagnachmittag
Jens Olaf Koch: Drei Variationen des einfachen Lebens
Marie von Ebner-Eschenbach: Grabschrift
Rainer Maria Rilke: Das XIII. Sonett aus dem zweiten Teil der Sonette an Orpheus
Friedrich Rückert: Ich bin der Welt abhanden gekommen
Hermann Hesse: Knarren eines geknickten Astes
Yvan Goll: In meinem Lande singen die Maurer
Jonanes Bobrowski: Das Wort Mensch
Hilde Domin: Nicht müde werden
Rose Ausländer: Nicht fertig werden
Selma Merbaum: Poem
Matthias Claudius: Nach der Krankheit 1777
Marie Luise Kaschnitz: Auferstehung
In unregelmäßigen Abständen hat Thomas Becker, Komponist, Kantor und Jazzmusiker, mit Klavierimprovisationen auf die Texte reagiert. Es war eine intensive Stunde.
PS: Sie können mich gern mit dieser oder einer anderen Lesung buchen – schauen Sie dafür bitte die Liste meiner Themen an. Ich biete eine Menge Lyrik, aber auch Vorträge zu interessanten Autorinnen und Autoren, wie Mascha Kaléko, Erika Mann oder Erich Kästner.
Wo ich gerade die anstehenden Termine vermeldet habe, möchte ich doch auch noch erzählen, wie es mit meiner Lesung "Wie Märchen uns die Welt erklären" im Café Libresso am 16.8. gelaufen ist. Eine neue Erfahrung…
Wer die Möglichkeit hat, Alexander Görsdorf mit seinem Buch "Taube Nuss" zu erleben, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen. Ich war gestern Abend im rappelvollen Café Franck dabei und habe es genossen. Alexander Görsdorf…
Nicht alle Gedichte, die sich mit dem Dezember beschäftigen, sind Weihnachtsgedichte - das zeigt die hübsche kleine Sammlung, die es beim Reclam-Verlag gibt (und die letzte Woche bei mir zu gewinnen war; Nachtrag DEZ 21:…
Da hab ich doch letztens das Buch mit dem Titel „Die Liebe zu so ziemlich allem“ vorgestellt, das mir so gut gefallen hat, das ich es bei "12 Bücher in 12 Monaten" platziert habe. Gestern…
Published byHeike Baller
Bis zum Morgen schmökern, Kissen nass weinen, bei der Bahnfahrt mal eben los gackern – das alles und noch einiges mehr bedeutet Lesen für mich. Naja, die Nächte lese ich nur noch selten durch, da melden sich doch zu penetrant die erwachsenen Bedenken in Sachen „Wecker am Morgen“ … Aber in der Bahn können Sie mich immer mal wieder grinsend oder kichernd erleben. Mit einem Buch vor der Nase. Da ich außerdem gerne mit anderen über das, was ich gelesen habe, diskutiere, habe ich dieses Blog gestartet. Leselust, das ist es, was mich antreibt, immer neue Bücher zu kaufen, zu leihen und vor allem zu lesen. – Vorlesen tu ich übrigens auch gern.
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Liebe Heike,
toll, dass auch mal wieder Lyrik zum Thema wird! Lese ich leider selten. An letzter Stelle Deiner Liste steht Marie-Luise Kaschnitz. Ja, wer kennt sie noch? Einen schönen Beitrag zu ihrem 125. Geburtstag konnte man in der Süddeutschen vom 31.1./1.2. 2026 lesen von der Autorin Eva Sichelschmidt.
Mir fiel in diesem Zusammenhang Elisabeth Langässer ein. Auch wohl nicht mehr vielen präsent. Ich erinnere mich an den Text „Saisonbeginn“, den wir in der Schule damals gelesen haben.
Liebe Sabine, vielen Dank für den Hinweis zum Artikel über Marie Luise Kaschnitz – der war mir entgangen.
Bei mir gibt’s ja für Lyrik eine eigene Kategorie – „Hauptsache Lyrik“ – und ich freu mich schon auf meine nächste Lyriklesung am Donnerstag in Brühl. „Lyrik für alle Lebenslagen“ mit Gedichten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Mascha Kaléko.
Sabine Wirth
3. März 2026 at 15:48Liebe Heike,
toll, dass auch mal wieder Lyrik zum Thema wird! Lese ich leider selten. An letzter Stelle Deiner Liste steht Marie-Luise Kaschnitz. Ja, wer kennt sie noch? Einen schönen Beitrag zu ihrem 125. Geburtstag konnte man in der Süddeutschen vom 31.1./1.2. 2026 lesen von der Autorin Eva Sichelschmidt.
Mir fiel in diesem Zusammenhang Elisabeth Langässer ein. Auch wohl nicht mehr vielen präsent. Ich erinnere mich an den Text „Saisonbeginn“, den wir in der Schule damals gelesen haben.
Heike Baller
3. März 2026 at 18:02Liebe Sabine, vielen Dank für den Hinweis zum Artikel über Marie Luise Kaschnitz – der war mir entgangen.
Bei mir gibt’s ja für Lyrik eine eigene Kategorie – „Hauptsache Lyrik“ – und ich freu mich schon auf meine nächste Lyriklesung am Donnerstag in Brühl. „Lyrik für alle Lebenslagen“ mit Gedichten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Mascha Kaléko.