Mascha Kaléko – Neue Sachlichkeit für Heute
6. November 2026In ihrem Vortrag zu Mascha Kaléko schildert Heike Baller das Leben der Dichterin und lässt sie mit ihren Gedichten immer wieder selbst zu Wort kommen.
»Mein Heimweh heißt Savigny-Platz« hat Mascha Kaléko geschrieben. Nachdem die Nazis sie aus ihrer Heimat Berlin vertrieben hatten, ist Mascha Kaléko mit ihrer Familie erst in die USA und später nach Israel gezogen – doch Berlin war ihre Heimwehstadt. Sie war die erfolgreichste Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, konnte nach dem Krieg vorübergehend wieder an ihre Erfolge anknüpfen. Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint – sie machte Gedichte daraus. Ihr Ton war »kess, gepaart mit Melancholie« und seit Jahrzehnten gehört ihr Werk wieder zu den Bestsellern auf dem Lyrikmarkt.
Eine Kooperation mit der Öffentlichen Bücherei Bücherbrücke Meckenheim/ Alfter
Eintritt: 5 Euro
Hier können Sie sich anmelden
No Comments