Nachts sind alle Schafe schwarz von Heike Abidi

Der neue Roman von Heike Abidi hält, was die Vorgänger  versprochen haben: Gute Unterhaltung. Für  mich der größte Spaß waren die verdrehten Sprichwörten, deren eines ja schon den Titel bildet. Quelle dieser Lacher ist die Mutter einer der Protagonistinnen – eigentlich ist sie selber auch eine. Protagonistin, meine ich  😉 Drei Freundinnen – Becky, Caro

Das Erbe von Lilli Gruber

Der Frage ob sie Deutsche oder Italienerin sei, kann Lilli Gruber entspannt mit „Ich bin Europäerin“ begegnen. Dann fügt sie hinzu, dass sie Südtirolerin sei. Und diesem Familienerbe geht sie in ihrem Buch „Das Erbe“ nach. Zentrale Figur ist ihre Urgroßmutter Rosa Rizzolli, geb. Tiefenthaler.  1877 geboren erlebte sie den Untergang der ihr vertrauten Welt

Taube Nuss von Alexander Görsdorf

„Du mnamorambargh oder waran?“ Haben Sie das verstanden? Dann vielleicht: „Hallo, schmannoaak. Ich bringamaotaft larks, michein?“ Auch nicht? Dann geht es Ihnen wie Alexander Görsdorf. Das ist es nämlich, was er jahrelang hörte: Unverständliche Wortpartikel, manchmal nur Konsonanten – nichts, was der Kommunikation diente.

Von Ratlosen und Löwenherzen von Rebecca Gablé

Tja, bei Frau Gablé kann man lernen, dass „unready“ nicht „unfertig“ sondern „unberaten“ oder eben „ratlos“ bedeutet. Das mit dem Löwenherzen kann man in der Regel schon eher zuordnen. Auf rund 230 Seiten fasst Rebecca Gablé in ihrem Buch „Von Ratlosen und Löwenherzen“ übersichtlich, kenntnisreich und unterhaltsam die englische Geschichte von 450 bis 1485 zusammen.