Der irische Löwe von Annelie Wendeberg

„Der irische Löwe“ – was kann ich mir darunter vorstellen? Annelie Wendeberg steigt mit diesem historischen Krimi in die Slums von London Ende des 19. Jahrhunderts. Der männliche Part des Ermittlerduos ist ein irischer Einbrecher von hünenhafter Gestalt und mit roter Mähne. Er heißt Garret. Der weibliche Part heißt Anna, lebt im Slum, ist als

Jane Austens Geheimnis von Charlie Lovett

Bei dem Cover und überhaupt nach meiner Lektüreerfahrung mit Jane-Austen-Nachfolge- oder -Ergänzungsbänden erwartete ich eine Frau als Autorin – nix, da, Charlie Lovett ist Antiquar und tatsächlich männlich 😉 Sein Beruf spielt im vorliegenden Roman auch eine Rolle. Fazit gleich vorweg – es war eine Freude! Der Klappentext ist zwar nicht falsch – aber sehr

Bühlerhöhe von Brigitte Glaser

Dieses Buch ist auf Empfehlung meiner Buchhändlerin mein erster Kontakt mit der Autorin Brigitte Glaser (ich hab mir das Krimi-Lesen ein bisschen abgewöhnt …) und ich habe Freude dran gehabt. Es ist eine gute Mischung aus Krimi, Spionage-Geschichte und Gesellschaftsbild. Gerade die Erinnerungen der drei Frauen im Mittelpunkt der Geschichte: Rosa, aus Deutschland nach Palästina

Der offene Sarg von Sophie Hannah

Den ersten Hercule-Poirot-Krimi von Sophie Hannah habe ich ja bereits rezensiert und war sehr gespannt auf den zweiten. Gleich vorweg: Er hat mich nicht enttäuscht 😉 Der Ort der Handlung könnte nicht typischer sein: Ein Landsitz (in Irland), eine etwas bejahrte Hausherrin mit erwachsenen Kindern und Schwiegerkindern, einem Sekretär und zwei Anwälten. Zusammen mit diesen

Mörderwetter von Eva Gründel

Mit zwei verschiedenen Elementen steigt Eva Gründel in ihren neuen Krimi ein: ein Labyrinth und ein Rhinozeroshorn. Besonders um das letztere kreisen am Anfang die Gedanken von Ilse Hubinek, der Mutter von Elena Martell. Doch bis wir ihm wieder begegnen, vergeht noch eine Menge Zeit. Da im Untertitel steht „Ein England-Krimi“, müssen alle Protagonisten erst