28 Tage lang von David Safier

Das Grauen beginnt vorher – wahrscheinlich, damit man sich als Leserin dran gewöhnen kann: Ein Jahr vor dem Aufstand im Warschauer Ghetto wird die Jüdin Mira auf einem ihrer Schmuggelgänge außerhalb des Ghettos von ein paar polnischen „Schmalzowniks“ angehalten – als Jüdin verdächtigt, ist ihr Leben keinen Groschen mehr wert. Rettung naht in Gestalt eines

The Women of the House von Jean Zimmerman – Blogparade 12 Bücher in 12 Monaten

Im Rahmen der Blogparade „12 Bücher in 12 Monaten“ stelle ich heute ein Buch vor, das ich aus den USA mitgebracht habe. Der Untertitel „How a colonial She-Merchant built a Mansion, a Fortune and a Dynasty“ klang vielversprechend – und Jean Zimmerman hat mich nicht enttäuscht. Das erste Bild von Margaret, das Jean Zimmerman schildert,

Thema 1914: August 1914 von Barbara Tuchman

1963 hat Barbara Tuchman den Pulitzer-Preis für dieses Buch erhalten. Es wurde 1962 geschrieben und ist immer noch ein Klassiker, der in den Literaturverzeichnissen der aktuellen Titel zum Ersten Weltkrieg nach wie vor auftaucht. Ihre Darstellung beschränkt sich im Großen und Ganzen auf den ersten Kriegsmonat – und die Vorgeschichte. Sie schildert detailliert die Vorgänge

Die Herrin der Kathedrale von Claudia und Nadja Beinert

Uta von Naumburg gilt als schönste Frau des Mittelalters. Ihre Skulptur am Naumburger Dom ist weltberühmt. Über ihr Leben gibt es allerdigns nur wenig Gesichertes. Auch die Rezeptionsgeschichte ihrer Figur im Dom war nicht geradlinig: Als eine von 12 Stifterfiguren im Westchor des Doms war sie jahrhundertelang quasi unsichtbar – sie entprach nicht dem an

Das Erbe von Lilli Gruber

Der Frage ob sie Deutsche oder Italienerin sei, kann Lilli Gruber entspannt mit „Ich bin Europäerin“ begegnen. Dann fügt sie hinzu, dass sie Südtirolerin sei. Und diesem Familienerbe geht sie in ihrem Buch „Das Erbe“ nach. Zentrale Figur ist ihre Urgroßmutter Rosa Rizzolli, geb. Tiefenthaler.  1877 geboren erlebte sie den Untergang der ihr vertrauten Welt