Ratgeber für Ü-50 von Heike Abidi und Lucinde Hutzenlaub

Auch wenn im Untertitel steht “Ein Überlebenstraining für alle ab 50” ist es schon mehr eins für Frauen als für Männer, was an den Autorinnen Heike Abidi und Lucinde Hutzenlaub liegen mag; es ist kein gemischtes Doppel oder so 😉

Heike Abibdi ist hier im Blog ja wohl gelitten – ihre heiteren Romane empfehle ich immer gern. Lucinde Hutzenlaub war mir bis zu diesem Buch kein Begriff – gut, Reisen sind nicht so ganz mein Thema. Allerdings – Japan … Hm. Weiterlesen

Das Blaue Buch von Erich Kästner

Das wollte ich haben – Erich Kästner hat während des Krieges Tagebuch geschrieben und mich interessierte, wie er das Geschehen damals wahrgenommen hat.

Erst mal Äußerlichkeiten zum blauen Buch von Erich Kästner

Sven Hanuschek hat den Kriegstagebüchern eine ausführliche Einleitung vorangestellt – das ist auch gut so. Denn wie es beim Tagebuchsschreiben so ist: Erklärungen zu Namen oder so sind da nicht nötig. Schließlich ist das eine intime Angelegenheit, nur zwischen Schreiber und Papier. Weiterlesen

Der weiße Tiger von Aravind Adiga

Statt selber nach Indien zu reisen, habe ich das Buch von Aravind Adiga verschlungen. Und dabei zumindest theoretisch mehr über Indien gelernt als bei einer Studienreise. Die praktische Anschauung fehlt halt. Und das Erlebnis – Gestank und Duft, Paläste und Slums, altes und modernes Indien nebeneinander.

Was erzählt Aravind Adiga?

Sein Leben? Nein, das von Balram Halwai. In sieben Nächsten schildert dieser in Briefen dem chinesischen Ministerpräsedenten Wen Jiabao, wie er als Sohn eines Rikschfahrers aus der “Finsternis” – den bitterarmen Hinterland – zu einem Unternehmer wurde. Wen Jiabao soll nämlich Bangalore besuchen und das nimmt der weiße Tiger zum Anlass, um klarzumachen, wie es eigentlichin Indien aussieht und läuft. Weiterlesen

Alan Bennett geht ins Museum

Und ja, das ist der Titel; weil er so ist, wie er nun mal ist, verschone ich Sie mit “Geht ins Museum von Alan Bennett”. Ich hoffe, das leuchtet ein. 😉

Und wie geht er nun ins Museum? Und in welches?

Alan Bennett besucht verschiedene Museen – viele englische, aber auch anderswo sucht er die Musentempel auf, z. B. in Boston, Venedig oder Luxor. Weiterlesen

Kurzer Zwischenruf zum Online-Kauf

Wie bequem – der Online-Kauf macht es uns so einfach: Scrollen, wählen, klicken. Und ein paar Tage später ist das Päckchen oder Paket zu Hause – je nach Ausmaß des Kaufrausches.

Aquarell rostiger Ring als Türklopfer mit Ranke

Damit das klar ist: Ich habe eine Klingel …. (Bild: Heike Baller)

Wer wie ich im Home-Office arbeitet und nett ist, nimmt gern die Sachen für die Nachbarschaft entgegen. Die Paketboten hier kennen mich schon. Und ich könnte mir merken, wer wann wo bestellt hat. Könnte – tu ich nicht, viel zu mühsam.

Obwohl der Großteil der Pakete durch einen Anbieter ausgeliefert wird, kommen die Sachen an einem Tag nicht immer gleichzeitig bei mir an, denn der Paktedienst schickt mehrere Fuhren pro Tag durch unsere Wohnstraße. Was wohl daran liegt, dass nicht alles aufs Mal geliefert werden kann. So stehe ich manchmal vor- und nachmittags mit anderer Leuts Päckchen da. Und die großen Wagen stehen oft in der zweiten Reihe. Weiterlesen

Nonna von Thomas de Padova

Und nein, die Nonna von Thomas von Padova lebt nicht in Padua …  (scnr). Sie lebt in Apulien, in einem kleinen Dorf, dass der kleine Thomas in seiner Kindheit in den Ferien besucht hat. Nun ist er wieder da, besucht die Nonna, die Mutter seines Vaters und spürt der Familiengeschichte nach.

Was erzählt Thomas von Padova?

Er schildert seine Familiengeschichte – die seiner Urgroß- und Großeltern, seine eigene und die seiner „Herkunftsfamilie“. Assoziativ hüpft er von Thema zu Thema. Manchmal ist es schwierig die einzelnen Generationen mit ihren Erfahrungen auseinanderzuhalten. Daneben läuft der Strang seines aktuellen Besuchs bei der Nonna – der Corso im Dorf, seine Ausflüge ans Meer, die Landschaftsbeschreibung. Und der Alltag einer alten Frau, die sich nicht beugen ließ vom Leben. Weiterlesen

Buchblog Award 2018

Noch bis 31.8.2018 können Buchblogs, – vlogs, -instagram-Accounts usw. für den Buchblog Award 2018 nominiert werden. (Achtung: da oben sind gleich zwei Links versteckt 😉 ). Wer nicht nominieren oder abstimmen möchte, kann bei der Liste der vielen und vielfältigen Seiten einfach stöbern und neue interessante Kanäle entdecken.

Viel Spaß dabei!

Gekaufte Bücher zurückgeben …

Was denken Sie, wenn Sie diesen Flyer sehen? Bücher lesen und Bücher zurückgeben?

Read & Return Angebot Bücher zurückgeben

Dieses Leselzeichen hat mich interessiert

Meine erste Assoziation: Hä? Merkwürdige Bibliothek. Ist aber gar keine 😉 Es handelt sich um eine amerikanische Buchhandelskette, die mit vielen Filialen über die USA verbreitet ist. Und sie verkauft Bücher – klar.

ABER: Sie können die Bücher zurückgeben – innerhalb eines halben Jahres. Und Sie bekommen zudem die Hälfte des Kaufpreises erstattet. Quittung nicht vergessen! Und dann: Auf zu neuen Büchern.

Die zurückgenommenen Bücher landen zum halben Preis wieder in einem Regal, wenn sie gut erhalten sind. So kann man Bücher günstiger bekommen. Die nicht so gut erhaltenen Exemplare gehen an karitative Organisationen – eine Aktion in der Leseförderung.

Read & Return Leezeichen Bücher lesen und zurückgeben

Auf der Innenseite finet sich eine klein gedruckte Lsite der angeschlossenen Buchhandlungen.

 

 

 

Ich habe das Lesezeichen bei einem jungen Mann aus den USA gesehen, der mir im Zug gegenüber saß und habe ihn darauf angesprochen. Ja, er nutzt das System und gibt Bücher schon mal zurück, die er nur einmal lesen will. Laut Aussage der Buchhandelskette (und nein, ich nenne den Namen nicht, das wäre dann Werbung und ist mir im Moment zu kompliziert), nutzen besonders Menschen das Angebot, die beruflich viel unterwegs sind.

Keine dumme Idee, so alles in allem 🙂

 

Die Kathedrale von Rouen – und von innen

Bei meinem letzten Frankreichaufenthalt war ich auch in Rouen – die Kathedrale dort ist ein Muss, klar. Also spazierte ich darin herum – und entdeckte das für mich ja immer magische Wort “Bibliotheca” auf einer Tür:

Kathedrale Rouen, Bibliothekstür

Wenn Sie genau hinschauen, können Sie die Buchstaben “BLIOTHECA” entziffern – hier ging es zur Bibliothek der Kathedrale in Rouen

Die Treppe dorthin ist ein echtes Schmuckstück:

Kathedrale Rouen Treppe zur Bibliothek

Treppe zur Bibliothek

Direkt neben dieser Treppe liegt das Portail des Libraires  – passend, nicht wahr? Das Portal wird von einem wunderschönen Hof – dem Cour des Libraires – umgeben, der reich geschmückt ist. Das Portal selber gilt als besonders schön und stammt aus dem aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert. Der Hof entstand dann bis ins 15. Jahrhundert hinein. Es folgen ein paar Bilder:

Kathedrale von Rouen Potail ds Libraires von innen

Das Portal von innen

 

 

 

 

 

 

 

Kathedrale Rouen Portail des Libraires

Portail des Libraires von außen

Rouen Kathedrale Cour des Libraires Frauenstatuen

Ich weiß nicht, wer diese Schönheiten sind – aber eine trägt passenderweise ein Buch. Sie stehen im Cour des Libraires.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kathedrale Rouen Cour des Libraires. Steinmedaillons

Steinmedaillons zum Schmuck im Cour des Libraires. Alles Photos auf dieser Seite habe ich im Juli 2018 in Rouen gemacht.